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Erektionsprobleme durch Haarwuchsmittel – Wahrheit oder Mythos?

Ein erfülltes Sexleben trägt zu unserem Selbstbewusstsein ebenso bei wie volles Haar. Dass Haarwuchsmittel Erektionsprobleme verursachen sollen, bringt Männer daher in eine verzwickte Lage: Möchten Sie lieber Ihre Attraktivität durch volles Haar steigern oder ihre volle Potenz leben?

Doch stimmt es überhaupt, dass haarwuchsfördernde Präparate die männliche Potenz schwächen? Erfahren Sie es in diesem Artikel.

Ein kurzes Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel


Haben Haarwuchsmittel Erektionsprobleme als Nebenwirkung?
Wann machen Haarwuchsmittel überhaupt Sinn?
Volles Haar und erfülltes Sexualleben eine Wunschvorstellung?
Geschlechtsverkehr nach der Haartransplantation
Fazit: Erektionsprobleme durch Haarwuchsmittel sind vermeidbar

Haben Haarwuchsmittel Erektionsprobleme als Nebenwirkung?

Eines der bewährtesten Haarwuchsmittel kann Erektionsprobleme verursachen. Finasterid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches ursprünglich bei gutartigen Vergrößerungen der Prostata verwendet wurde.

Das Präparat ist ein synthetisches Steroid, das dem natürlichen Geschlechtshormon Testosteron ähnelt und in den Stoffwechsel des Sexualhormons eingreift.

Als eine Nebenwirkung wurde schnell festgestellt, dass das Mittel den Haarwuchs fördert und sogar bei stärkerem Haarverlust wirkt. Allerdings bezahlen viele Männer dafür einen hohen Preis.

Tatsächlich sorgt Finasterid für ein eingeschränktes sexuelles Verlangen und Erektionsprobleme. Das Haarwuchsmittel sollte also mit Bedacht als Behandlung für Haarausfall gewählt und jegliche Nebenwirkungen – auch mit der Partnerin – besprochen werden.

Selbst wenn Sie das Haarwuchsmittel absetzen, bleiben die Erektionsprobleme oftmals noch über Jahre bestehen.

Darin konnte belegt werden, dass Männer, die das Medikament länger als 205 Tage lang regelmäßig einnahmen, ein fünfmal höheres Risiko hatten, über einen längeren Zeitraum nach dem Absetzen des Mittels impotent zu werden.

Wann machen Haarwuchsmittel überhaupt Sinn?

Stellen Männer fest, dass Sie von Haarschwund betroffen sind und sich kahle Stellen bilden, ist der Griff zu Haarwuchsmitteln fast automatisch. Dabei kann ein solches Medikament nur in Einzelfällen helfen.

Ist der Haarausfall so weit fortgeschritten, dass die Haarwurzeln keine Haare mehr produzieren kann, bringt auch ein Haarwuchsmittel keine Verbesserung. Die Einnahme eines haarwuchsfördernden Medikaments, das die Libido negativ beeinflusst, und dann keine Ergebnisse liefert, kann sehr frustrierend sein.

Denn Erektionsprobleme bedeuten großen Schaden für das männliche Selbstbewusstsein, wodurch Sie die Einnahme des haarwuchsfördernden Medikaments nicht ohne die Abwägung der Vor- und Nachteile erwägen sollten.

Dr. Ibrahim und Patient nach Haartransplantation ohne Haarwuchsmittel und Erektionsprobleme

Volles Haar und erfülltes Sexualleben eine Wunschvorstellung?

Ein Beratungsgespräch bei einem Haarexperten kann Aufschluss darüber geben, ob die Einnahme von haarwuchsfördernden Medikamenten den Haarausfall noch hinauszögern bzw. stoppen kann. Ob die Einnahme eines Haarwuchsmittels das Risiko der Erektionsprobleme Wert ist, muss jeder Betroffene für sich entscheiden.

Doch auch ohne die Einnahme von Medikamenten können Männer wieder volles Haar tragen und ihre männliche Potenz ausleben. Die Lösung ist in diesem Fall eine Haartransplantation.

Bei einer Haartransplantation werden Haarwurzeln aus dem Spenderbereich, der sich meist am Hinterkopf befindet, entnommen und in die kahlen Stellen verpflanzt. Der Eingriff gilt als sehr erfolgversprechend, da Eigenhaar genutzt wird, das der Körper sehr gut annimmt.

Meistens wachsen 90 bis 95 Prozent der verpflanzten Haarwurzeln problemlos an der Empfängerstelle fest und produzieren neues Haar, welches dem Träger neues Selbstbewusstsein gibt, ganz ohne Erektionsprobleme.

Geschlechtsverkehr nach der Haartransplantation

 Eine Eigenhaarverpflanzung ist ein minimalinvasiver Eingriff und daher die ideale Wahl, die  bei Einhaltung aller Anweisungen des Arztes ein sicheres Ergebnis bringt.

Während des Eingriffs erhalten Sie lediglich eine lokale Betäubung in die Kopfhaut, die keinerlei Auswirkungen auf Ihre Potenz hat. Bereits am nächsten Tag ist das Narkosemittel vollständig vom Körper abgebaut.

Damit die Haarverpflanzung den maximalen Erfolg bringt, raten Experten von körperlicher Ertüchtigung in den ersten 14 Tagen nach der Operation ab. Dazu gehört auch Sex. Grund dafür ist die noch gereizte und sensible Kopfhaut, die durch die mögliche Schweißbildung zusätzlich gereizt werden könnte.

Hinzu kommt das Infektionsrisiko durch Schweiß und die Möglichkeit, dass die Haarwurzeln wieder ausfallen könnten, wenn Sie sich zu sehr anstrengen, auf der Kopfhaut reiben oder den Kopf stoßen.

Beim Geschlechtsverkehr steigen Puls und Blutdruck. In den Tagen nach der Implantation von Eigenhaar kann dies die Haarwurzeln schädigen und den Heilungsprozess verzögern.

Ein Verzicht auf Geschlechtsverkehr nach der Haartransplantation für 14 Tage ist allerdings keine wirkliche Einschränkung im Vergleich zu jahrelangen Potenzproblemen und der regelmäßigen Einnahme eines kostenintensiven Medikaments.

Schon wenige Wochen nach der Haartransplantation werden Sie die ersten Ergebnisse sehen und froh sein, dass Sie diese Behandlungsmethode gewählt haben. Nach sechs Monaten ist der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen und Sie können jeglichen Aktivitäten wie vor dem Eingriff wieder nachgehen.

Fazit: Erektionsprobleme durch Haarwuchsmittel sind vermeidbar

Es ist klinisch bewiesen, dass Haarwuchsmittel Erektionsprobleme verursachen. Selbst wenn Sie die Einnahme von Finasterid und Co absetzen, kann die Beeinträchtigung Ihrer Potenz noch jahrelang bestehen bleiben.

Hinzu kommt, dass die Wirkung des Medikaments eventuell gar nicht eintritt. Nämlich dann, wenn der Haarausfall schon zu weit fortgeschritten ist und die Haarwurzeln gar keine Haare mehr produzieren können.

Effektiver und mit keiner potenzeinschränkenden Nebenwirkung verbunden ist eine Haartransplantation. Dabei werden Haarwurzeln aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entnommen und in die kahlen Stellen verpflanzt.

Experten empfehlen, zwei Wochen auf Sex zu verzichten. Danach steht dem Liebesabenteuer nichts mehr im Weg. Nach einem Jahr sehen Sie das endgültige Ergebnis der Haartransplantation und haben endlich beides: volles Haar und ein aufregendes Liebesleben.