Madarosis: Wimpern fallen aus - Was man dagegen tun kann
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Dichte, volle und schön geschwungene Wimpern sind gerade für Frauen ein wichtiges ästhetisches Merkmal. Doch die Augenwimpern dienen nicht nur dem atemberaubenden Augenaufschlag, sondern sie haben eine äußerst wichtige Schutzfunktion. Brechen die Wimpern ab oder fallen aus, werden Ihre Augen nicht richtig vor feinstem Staub und anderen Partikeln geschützt.

Die kosmetische Bedeutung ist daher nur ein Betrachtungswinkel, auch wenn Ihnen dieser viel deutlicher “vor Augen” geführt wird. Leiden Sie unter Madarosis und ausfallenden Wimpern sollten Sie nicht lange zögern und mit der Ursachenforschung beginnen.

Die Wimpern fallen aus – Madarosis als Krankheitsbild

Wie auch beim Kopfhaar, ist ein gewisses Maß an “Haarschwund” auch bei den Wimpern in Ordnung und völlig normal. Sicherlich können Sie sich noch an das Spiel aus Ihrer Kindheit und Jugend erinnern, bei dem Sie sich beim Wegpusten einer Wimper etwas wünschen. Einzelne Wimpern fallen aus, ohne dass Sie es merken und ohne dass Sie sich darüber Gedanken machen müssten.

Doch wenn sich der Wimpernkranz lichtet, kann das auf das Krankheitsbild der Madarosis hinweisen. Sind Sie davon betroffen, kann sich die Problematik bis zu einer wirkungsvollen Behandlung so verstärken, dass alle Wimpern und die Augenbrauen ausfallen.

Auch Haarbruch ist im Bereich der Wimpern möglich und weist auf das gleiche Krankheitsbild hin. Wenn Ihre Wimpern nicht mehr die gewohnte Länge und Dichte wie früher erreichen, suchen Sie einen Arzt auf und lassen die Ursache zeitnah diagnostizieren.

Wimpernbruch und Ausfall: Ein Problem mit vielen Ursachen

Frau hält ein Wattepad in der Hand auf dem ausgefallene Wimpern liegen

Das Spektrum an möglichen Ursachen für ausfallende Wimpern ist breit gefächert. Einige Gründe stehen direkt mit den Augen, beispielsweise mit einer Lidrandentzündung, Hauterkrankungen mit Beeinflussung des Augenlides oder einer Bindehautentzündung im Zusammenhang.

Hier kann ein Augenarzt helfen und wird die richtige Behandlung einleiten. Doch viel häufiger kommt es zu Wimpernausfall durch mangelhafte Ernährung, durch kosmetische Produkte wie Mascara und hormonellen Veränderungen. Bei Schwangerschaft, in den Wechseljahren und bei Schilddrüsenerkrankungen können ausfallende Wimpern auf den veränderten Hormonhaushalt hinweisen.

Prinzipiell sollten Sie nicht warten und davon ausgehen: Die Wimpern fallen aus, aber sie wachsen auch wieder nach. Denn ganz so einfach ist es nicht, wenn es sich um einen krankhaften Bruch oder Verlust der Augenwimpern handelt. Schlimmstenfalls werden Ihre Augenbrauen in Mitleidenschaft gezogen und fallen nach einem längeren Zeitraum der fortschreitenden Ausdünnung ebenfalls aus.

Haarausfall an den Wimpern – Wichtige Fragen nach dem Grund

Durch die Vielfalt an möglichen Gründen sollten Sie genau überlegen, was in Ihrem Fall als Ursache in Frage kommen könnte. Fernab von Erkrankungen oder ausfallenden Wimpern als Nebenwirkung einer Hormonumstellung oder einer medikamentösen Behandlung, sind nicht selten die Lebensumstände beteiligt.

Pflegefehler und zu viel Kosmetik schädigt die Haarstruktur und kann zu Wimpernausfall führen.

Vitalstoffmängel, zu wenig Sauerstoff im Blut und Stress wirken sich nachteilig auf Ihre Haut, auf die Haare und auf Ihre Nägel aus.

Manchmal kann es schon helfen, einen Blick auf Ihre Gesamterscheinung zu lenken und festzustellen, ob es sich um eine Madarosis handelt oder ob der Haarschwund an den Augen ein Begleitsymptom einer Erkrankung ist. Die Problematik mit dem Makeup betrifft vor allem und in erster Linie Frauen.

Mascara sollte nicht täglich aufgetragen und vor dem Schlafengehen immer vollständig entfernt werden. Auch Wimpernverlängerungen, so genannte Extensions sind dafür bekannt, die Wimpern zu schädigen und für Haarschwund an den Augen zu sorgen.

Die Behandlung basiert auf der Ursache

Arzt hält Blutprobe in der Hand

Eine Erstdiagnose ist bereits Zuhause möglich. Doch sollten Sie es nicht dabei belassen, wenn eine Veränderung der Pflege- und Lebensgewohnheiten keine Besserung bringen. Wie bei Haarausfall generell, kann auch der Wimpern- und Augenbrauenausfall eine Begleiterscheinung einer Erkrankung sein.

Bis ausgefallene Wimpern wieder nachwachsen, können je nach Intensität des Problems Wochen und Monate vergehen. Die Behandlung im Bereich der Augen setzt voraus, dass Sie ausschließlich dafür geeignete Substanzen verwenden und nicht zu Haarwuchsmitteln für den Kopf greifen.

Ihr Augenarzt oder ein Hautarzt finden den wirklichen Grund auf Basis einer Haaranalyse der Wimpern und im Blutbild heraus.

Sie erhalten im Anschluss ein Präparat, mit dem Sie die Ursache für den Haarschwund behandeln.

Optional aber nicht zu unterschätzen ist die Pflege, der Sie nun verstärkte Aufmerksamkeit schenken sollten. Die Wimpern fallen aus und die Augenbrauen sind mit betroffen? Dann kann ein Besuch in einer Haarklinik ratsam und die Beratung zur Augenbrauentransplantation empfehlenswert sen.

Augenbrauentransplantation stellt die Ästhetik und Funktion wieder her

Nahaufnahme einer Frau mit schönen Wimpern und Augenbrauen

Wie bereits erwähnt, kann der Ausfall der Wimpern solitär und mit einer Beeinflussung der Augenbrauen auftreten. Sind Sie von Madarosis betroffen, heißt das, dass die Wimpern und Augenbrauen zusammen ausfallen können. Sowohl der ästhetische, wie auch der funktionale Aspekt motivieren Sie zu einer Handlung.

Die Implantation von Eigenhaar an den Brauen ist bei erfahrenen Experten in der Haarklinik möglich und wird mit Präzision in einem minimalinvasiven Eingriff schmerzfrei unter lokaler Betäubung vorgenommen. Fehlende Wimpern und Brauen verändern Ihre Gesichtsmimik und die gesamte Ausstrahlung deutlich.

Gleichzeitig begünstigt der Haarschwund im Bereich der Augen das Risiko, dass Fremdkörper ins Auge gelangen und dort einen gravierenden Schaden anrichten. Das Augenbrauentransplantat wird daher nicht nur unter ästhetischem Gesichtspunkt, sondern ebenso und in erster Linie zur Wiederherstellung der Schutzfunktion für die Augen vorgenommen.

Fazit | Haarausfall bei Wimpern und Augenbrauen kann eine Madarosis sein!

Ihre Wimpern fallen aus, die Augenbrauen werden immer dünner und Ihr Gesicht verändert sich durch den Haarverlust sichtbar? Gehen Sie der Ursache auf den Grund und lassen einen Arzt herausfinden, ob es sich um krankhaften Haarschwund oder um die Begleiterscheinung einer zugrunde liegenden Erkrankung handelt.

Die Diagnose ist das Fundament der Behandlung, durch die Sie Ihre Ästhetik und den Augenschutz wieder herstellen. Je früher Sie handeln, umso besser können Sie dem Verlust des gesamten Wimpernkranzes und der Augenbrauen vorbeugen. Achten Sie auf Begleitsymptome wie häufigere Bindehautentzündungen oder einen dauerhaft geröteten Lidrand.

Wenn Sie Kontaktlinsenträger sind, sollten Sie sich vorübergehend für eine Brille entscheiden und jegliche Manipulation der Augen ausschließen. Bei Früherkennung löst sich die Problematik meist eigenständig. Wenn der Haarschwund fortgeschritten ist und die Augenbrauen in Mitleidenschaft gezogen sind, empfiehlt sich die Verpflanzung von Augenbrauenhaaren.

Hier sind Sie in einer Haarklinik bestens beraten und erfahren alles zu Ihren Chancen und den operationsbasierten Risiken.


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