Führt Diabetes zu Haarausfall? Ursachen und Behandlungstipps
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Haarausfall und Diabetes klingen auf den ersten Blick nicht allzu stark verwandt. Doch diese Erkrankung kann sehr häufig der Auslöser von Haarverlust sein. Wichtig ist, dass Sie sich zunächst einmal untersuchen lassen, um die Ursache für den Haarschwund abzuklären. Erst dann kann über eine Behandlung nachgedacht werden.

Wie hängt der Haarverlust mit Diabetes zusammen?

Die Zuckerkrankheit kann sich enorm stark auf die Gesundheit der Haare auswirken. Und das liegt unter anderem an folgenden Faktoren:

  • Die Erkrankung beeinflusst unseren Stoffwechsel. Die Haarwurzeln werden nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt und sterben somit ab.
  • Das Immunsystem wird hierdurch geschwächt. Es kommt viel schneller zu Entzündungen der Haarwurzeln und somit auch zu einem Verlust der Haare.
  • Es handelt sich um eine Hormonstörung. Unsere Hormone sind unter anderem für die Haarproduktion verantwortlich.
  • Zuckererkrankungen sorgen für körperlichen Stress, was wiederum zu Haarausfall führt.

Lassen Sie grundsätzlich jeden Haarverlust medizinisch abklären

Natürlich ist nicht jeder Haarausfall automatisch ein Anzeichen dieser Erkrankung. Zwar handelt es sich in den meisten Fällen um einen genetisch bedingten Haarausfall, doch einen Besuch beim Arzt sollten Sie in jedem Fall einplanen. Bei einigen Krankheiten kann durch eine rechtzeitige Behandlung der Haarverlust sogar gestoppt oder rückgängig gemacht werden. Aus diesem Grund ist ein Arztbesuch in jedem Falle ratsam.

Ab wann wird der Haarausfall zum Problem?

Mann im mittleren alter prüft seinen Haarausfall

Jeder Mensch verliert Tag für Tag Haare. Das ist vollkommen normal. Diese wachsen im Normalfall wieder nach und somit wird der Verlust der Haare nicht sichtbar. Anders sieht es hingegen aus, wenn der Ausfall größere Ausmaße annimmt. In der Regel geht die Wissenschaft davon aus, dass jeder Mensch zwischen 100 und 200 Haare pro Tag am ganzen Körper verliert. Ein stärkerer Haarverlust wird in der Regel allerdings erst nach längerer Zeit sichtbar. Erkennen können Sie diesen vor allem in der Bürste oder auch im Abfluss von Dusche oder Badewanne. Achten Sie aus diesem Grund auf genau diese Faktoren, um das Problem frühzeitig zu bemerken und entsprechend gegensteuern zu können.

Wachsen die Haare nach der Einstellung der Diabetes wieder nach?

Die Zuckererkrankung kann nur in seltenen Fällen geheilt werden. In der Regel handelt es sich um eine chronische Erkrankung, welche entsprechend behandelt werden muss. Eine gute und angepasste Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Doch wenn der Patient erst einmal richtig eingestellt ist, stellt sich natürlich die Frage, ob die Haare wieder nachwachsen werden.

Beim Haarverlust durch die Erkrankung kommt es allerdings sehr häufig zu einer starken Unterversorgung der Haarwurzeln, sodass die Follikel absterben. In diesen Fällen ist der Ausfall leider von Dauer und kann nicht mehr auf natürlichem Weg wieder angeregt werden.

Wenn die Haare nicht mehr wachsen – Was nun?

Wachsen die Haare nicht mehr natürlich nach, müssen Sie sich dennoch nicht mit der neuen Frisur abfinden. Denn es gibt mittlerweile gute Lösungen auf dem Markt, mit denen Sie schnell wieder Ihre volle Haarpracht genießen können. Die Rede ist von der FUE Haartransplantation. Hierbei werden aus einem Spenderbereich Haarfollikel, sogenannte Grafts, entnommen und anschließend an den betroffenen Stellen wieder eingepflanzt. Die Grafts wachsen wieder an und Sie erhalten eine natürlich aussehende und absolut volle Haarpracht, welche sich wie gewohnt frisieren lässt.

Die Haartransplantation ist nur bei behandelter Diabetes sinnvoll

Eine Eigenhaarverpflanzung ist allerdings nur dann sinnvoll und zielführend, wenn der Blutzuckerspiegel durch die Ernährung und durch die Medikamente im Gleichgewicht gehalten wird. Denn nur durch eine geregelte Medikation kann verhindert werden, dass auch die neu transplantierten Haarwurzeln zu schlecht versorgt werden und es wieder zu einem Absterben und zu einem Ausfall der Haare kommt.

Aus diesem Grund sollten Sie sich zunächst um eine umfassende Behandlung Ihrer Zuckerkrankheit kümmern und diese einige Zeit fortsetzen, um die Chancen der Haartransplantation deutlich zu erhöhen. Der Haarausfall durch die Autoimmun-Erkrankung endet nicht automatisch mit dem ersten Tag der Behandlung. Zunächst muss der Körper ins Gleichgewicht gebracht werden, ehe die neuen Haare eine Chance haben wieder sicher und vollständig anzuwachsen.

So läuft eine Haarverpflanzung ab

Während der Eigenhaarbehandlung

Bei einer Eigenhaarbehandlung werden die zu verpflanzenden Haare zunächst einmal professionell ermittelt. Die sogenannten Grafts werden anschließend von einer nicht vom Haarausfall betroffenen Stelle, meist am Hinterkopf, mit einer Hohlnadel entfernt. Dabei werden die gesamten Haarwurzeln entnommen. Diese werden dann an den betroffenen Stellen eingepflanzt und können dort wieder anwachsen.

In der Wachstumsphase müssen die Haare besonders behandelt und geschont werden. Die anfangs noch dünnen Haare wachsen wieder kräftig nach und können nach rund einem Jahr absolut normal belastet werden. Es ist in der Regel kein Unterschied mehr zu sehen und Sie genießen wieder Ihre volle Haarpracht.

Haarverlust durch die Zuckerkrankheit ist nicht endgültig

Wenn Sie unter Haarausfall durch Diabetes leiden, sollten Sie diese Erkrankung zunächst einmal behandeln lassen. Es wichtig, dass Sie sich mit Experten für die Haarverpflanzung zusammensetzen, welche Ihnen den gesamten Vorgang erklären und Sie während des Prozesses begleiten. Desweiteren spielt die Erfahrung des behandelnden Arztes eine wichtige Rolle: Je mehr Erfahrung vorhanden ist, umso besser ist das Endergebnis.

Eine Haarimplantation kann Abhilfe schaffen

Haarverlust durch Diabetes ist kein seltenes Phänomen, sondern leider ein häufiges Anzeichen für diese Erkrankung. In der Regel kann der Ausfall auch nicht rückgängig gemacht werden, da die Haarwurzeln durch Entzündungen und durch eine chronische Unterversorgung abgestorben sind und nicht reaktiviert werden können. Es ist somit medizinisch nicht möglich den Haarschwund zu verhindern.

Erst nach der Behandlung der Diabetes kann mit einer Lösung begonnen werden. In diesen Fällen kann durch eine Eigenhaarverpflanzung der Haarverlust wieder ausgeglichen werden. Dabei ist allerdings wichtig, dass die Kopfhaut und somit auch die späteren Haare wieder gut versorgt werden. Nach der eigentlichen Haarimplantation müssen Sie damit rechnen, dass es bis zu 12 Monate dauern kann, bis die neuen Haare vollständig und fest wieder nachgewachsen sind. Anschließend profitieren Sie allerdings von einer erneut ansehnlichen Haarpracht wie vor der Erkrankung.


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