Gibt es Haartransplantation Techniken, die Haarausfall vorbeugen?

Jeder Mensch hätte gerne eine volle und gesunde Haarpracht. Es gibt aber auch viele Menschen, denen zum Beispiel erblicher bedingter Haarausfall einen Strich durch die Rechnung macht. Damit Betroffene sich trotzdem nicht in ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlen müssen, gibt es die Methode der Haartransplantation. Dieser Bereich der kosmetischen Chirurgie hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. So gibt es immer wieder technische Innovationen, die eine bereits hochwertige Anwendung noch besser machen. Welche Haartransplantationstechniken es im Einzelnen gibt, stellen wir Ihnen nun vor.

Die FUT-Haartransplantation

Haartransplantationstechniken - FUT-HaartransplantationBei dieser Technik handelt es sich um die erste entwickelte Haartransplantationsmethode. FUT steht für Follicular Unit Transplantation. Bei dieser Methode werden dem Patienten Haarstreifen am Hinterkopf entnommen. Deshalb nennt man sie auch Streifen- oder Strip-Methode. Bei den Hautstreifen handelt es sich aber nicht um zentimeterdicke Bereiche Ihrer Kopfhaut, sondern tatsächlich nur um wenige Millimeter große Strips, die im Idealfall bis zu 3.000 Grafts enthalten.

Im Gegensatz zu neueren Methoden kann es hier zu einer leichten Narbenbildung kommen. Dies tritt vor allem dann ein, wenn der Eingriff nicht von einem Profi durchgeführt wurde. Nach der Entnahme wächst das Haar jedoch weiter, es bleiben also keine neuen kahlen Stellen am Hinterkopf zurück.

Die FUE-Haartransplantation

Diese Methode wurde in der Türkei entwickelt, wo sich viele der besten und renommiertesten Kliniken der Welt befinden. FUE steht für Follicular Unit Extraction; diese Technik gehört zu den modernsten und am meisten durchgeführten Haartransplantationen.

Es gibt zwei Varianten der FUE-Haartransplantation: die manuelle und die mechanische Technik, die mithilfe eines Mikromotors durchgeführt wird.

Haartransplantationstechniken - FUE HaartransplantationIm Gegensatz zur FUT-Haartransplantation werden bei dieser Technik nur einzelne Haarwurzeln bzw. Follikel entnommen. Dafür werden – unter lokaler Betäubung – mit einer Hohlnadel bis zu vier Haarwurzeln/Grafts entnommen. Dieser Spender- oder Donorbereich befindet sich meistens am Hinterkopf oder dem seitlichen Haarkranz des Patienten.

Bevor die entnommenen Grafts ihr neues Zuhause beziehen können, werden sie in einer mit speziellen Nährstoffen angereicherten Lösung aufbewahrt, um so ein vorzeitiges Absterben zu verhindern. Hier findet außerdem eine Auswahl statt. Die guten Grafts kommen aufs Köpfchen, die schlechten ins Töpfchen.

Anschließend werden die geeigneten Grafts transplantiert. Dazu nimmt der Spezialist mit einer Titan- oder Saphirklinge (die sogenannte Perkutan-Technik) feine Einschnitte (Slits) in der Kopfhaut vor, in die dann die Follikel mithilfe einer Pinzette oder einer Injektionsnadel eingesetzt werden.

Da die Behandlung unter örtlicher Betäubung stattfindet, handelt es sich hier nicht um einen operativen Eingriff. Ergo ist eine FUE-Haartransplantation in der Regel auch nicht schmerzhaft und benötigt auch keine aufwendige Nachbehandlung (abgesehen von der, die Ihnen jeder wirklich gute Arzt zur Verfügung stellen sollte).

Die FUE-Haartransplantation mit einem Mikromotor

Wie der Name schon vermuten lässt, werden die Grafts bei dieser Technik nicht manuell mit einer Hohlnadel entnommen, sondern mit Hilfe eines Mikromotors, die eine Hohlnadel antreibt. Durch Drehbewegungen wird diese Hohlnadel in die Kopfhaut eingeführt, dadurch können die Follikel extrahiert werden.

Die Alleinstellungsmerkmale dieser Technik:

Der behandelnde Arzt kann sich so besser darauf konzentrieren, nur die Grafts zu entnehmen, die bereits die richtige Wuchsrichtung aufweisen. Der Mikromotor ist deutlich schneller als die manuelle Entnahme. Daher können auch mehr Grafts extrahiert werden, nämlich bis zu 5.000.

Einziges Manko: der Motor gehört nicht zu den leisesten Arbeitsgeräten. Der von ihm verursachte Lärm wird von einigen Patienten als störend empfunden.

Vorteile der FUE-Haartransplantation:

  • Es kommt zu keiner Narbenbildung, da nur einzelne Haareinheiten entnommen werden.
  • Die FUE-Haartransplantation liefert ein sehr natürliches Endergebnis.
  • Die neuen Haare haben nach 6 bis 9 Monaten ihr Wachstum abgeschlossen.

Für wen ist die FUE-Haartransplantation geeignet?

  • Männer, die unter ihren Geheimratsecken leiden
  • Menschen, bei denen kleinere kahle Areale auf der Kopfhaut auftreten
  • Männer und Frauen, die unter einem spärlichen Haarwuchs und/oder dünnem und lichtem Haar leiden.

Die DHI-Haartransplantation

Last, but not least, gibt es seit einigen Jahren die sogenannte DHI-Methode. DHI steht hierbei für Direct Hair Implantation. Bei dieser Technik handelt es sich um eine weiterentwickelte und innovativere Version der FUE-Haartransplantation. Ähnlich wie bei dieser Methode werden auch hier lediglich einzelne Follikeleinheiten entnommen. Nach der Extraktion erfolgt der wesentliche Unterschied zur FUE-Haartransplantation. Während die Grafts hier noch in einer Nährstofflösung aufbewahrt wurden, entfällt dieser Schritt bei der DHI-Methode. Die extrahierten Follikel werden direkt nach ihrer Entnahme in den Empfängerbereich verpflanzt. Der Vorteil:  Sie befinden sich so weniger Zeit außerhalb des Körpers und drohen nicht in diesem Zeitfenster abzusterben.

Weitere Vorteile und Alleinstellungsmerkmale:

  • Die Technik ist noch ausgereifter und feiner als die FUE-Haartransplantation.
  • Die Haare müssen vor dem Eingriff nicht mehr wegrasiert werden.
  • Das Narbenrisiko hat sich noch weiter verringert.
  • Es werden keine Einschnitte in die Kopfhaut vorgenommen.
  • Die Grafts werden mit Hilfe eines sogenannten DHI Implanters direkt in die Kopfhaut eingesetzt.
  • Das Endergebnis gehört zu den natürlichsten und besten, die durch eine Haartransplantation erzielt werden können.
  • Sie ist nicht nur für die Transplantation von Kopfhaar geeignet, sondern auch für die Verpflanzung von zum Beispiel Augenbrauen- und Barthaaren.

Für wen ist die DHI-Haartransplantation unter anderem geeignet?

  • Sowohl für Männer als auch für Frauen, die zum Beispiel unter androgenetischem Haarausfall leiden.
  • Männer und Frauen, die neben spärlichem Kopfhaar auch unter spärlichem Augenbraunwuchs leiden.
  • Männer, die sich einen vollen Bart wünschen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen hier einen guten Überblick über drei der gängigsten Haartransplantations-Methoden geben konnten. Vielleicht konnten Sie darüber hinaus einen guten Ansatz für Ihre zukünftige Haartransplantation finden.


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