Heilung nach einer Haartransplantation | Bio Hair Clinic
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Heilungsprozess nach einer Haartransplantation

Der Heilungsverlauf der Haartransplantation

Trotz schonender FUE-Technik bleibt die Haartransplantation ein operativer Eingriff, bei dem die Kopfhaut durchaus etwas gereizt reagieren kann. Durch die Entnahme und das Einsetzen der Grafts, werden Hautschichten verletzt beziehungsweise in Mitleidenschaft gezogen.

Es ist also ganz normal, wenn nach der Haarverpflanzung der Bereich, aus dem die Haarfollikel entnommen wurden, gerötet ist und sich Krusten bilden. Doch Sie selbst können auch etwas tun, um nach der Haartransplantation die Heilung zu beschleunigen und bestmöglich zu unterstützen.

Nach der Haartransplantation Schmerzen vorbeugen

Viele stehen vor der Frage, ob eine Haartransplantation Schmerzen verursacht. Dank den neuesten Methoden können Eigenhaarbehandlungen so angenehm wie nur möglich durchgeführt werden. Schmerzen nach einer FUE Haartransplantation sind beispielsweise so minimal wie nur möglich.

Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass das Schmerzempfinden individuell ist. Wir stützen uns auf die Aussage unserer Patienten, die nach einer Haartransplantation ihre Erfahrungen mit Schmerzen schildern. Basierend auf diesen Berichten können wir versichern, dass die Behandlung dank unserer Spezialisten schmerzfrei abläuft.

Da wir in unserer Klinik ausschließlich die FUE Methode zur Verpflanzung von Haaren verwenden, wird das Risiko für größere Wunden und Narben bestmöglich gesenkt. Dass Patienten nach einer Haartransplantation eine Narbe schmerzt, ist also bei unserer modernen Herangehensweise fast ausgeschlossen.

Wir nutzen nämlich zur lokalen Betäubung keine Spritzen und Nadeln, sondern verwenden das Comfort-In-System, welches vollkommen nadellos ist. Bei dieser Methode wird das entsprechende Betäubungsmittel, welches für eine Haartransplantation ohne Schmerzen essentiell ist, per Drucktechnik in die Kopfhaut injiziert. Während dieses Prozesses stehen Betäubungsstift und Haut nur sehr kurz in Kontakt.

Mit der richtigen Nachsorge im Anschluss an die Haartransplantation können Sie Schmerzen weitestgehend vorbeugen und einen angenehmen Heilungsverlauf erwarten. Wenn Sie unsere Hinweise und Ratschläge zur Nachsorge gewissenhaft befolgen, können Sie einen schmerzfreien Heilungsverlauf erwarten.

Pflege nach dem Eingriff

Direkt nach dem Eingriff kann es vorkommen, dass die Kopfhaut ein wenig wund und gerötet ist. Die Einstichlöcher der Hohlnadel sind sichtbar, wodurch die Haut leicht perforiert aussieht.

Nach der Haartransplantation sollten für den Heilungsverlauf optimale Bedingungen geschaffen werden. Deshalb ist die richtige Pflege sehr wichtig und hat nach dem Eingriff oberste Priorität.

Sie erhalten von unseren Experten ein Pflege-Kit, welches aus einer passenden Kopfbedeckung, eine Art Haarband, Spezialshampoo, Lotion, einem Nackenhörnchen und Schmerztabletten besteht.

Das Nackenhörnchen können Sie anwenden, wenn Sie zu Bett gehen. Es ist nämlich wichtig, dass der Hinterkopf in der Nacht so wenig Kontakt wie möglich mit dem Kopfkissen bekommt.

Mann wäscht sich die Haare mit Shampoo sorgfältig

Ein gewisses Nachbluten nach einem solchen Eingriff ist allerdings völlig normal. Trocknet das Blut dann allerdings samt Kopfkissenbezug an Ihrem Hinterkopf an, könnte das eher unangenehm werden und nach der Haartransplantation zu weiteren Schmerzen im Entnahmeareal führen.

Jucken im Spenderbereich

Auch kann es passieren, dass nach der Haartransplantation der Bereich, aus dem die Grafts entnommen wurde, während der Heilung juckt. Sollte dies der Fall sein, bitte unter keinen Umständen kratzen. Ansonsten ist es nämlich möglich, dass Sie die neu verpflanzten Haarfollikel beschädigen. Negative Auswirkungen auf das Endergebnis wären die Folge.

Ganz wichtig ist es, dass Sie, selbst wenn die Versuchung noch so groß sein sollte, die Finger von der Kopfhaut lassen, da sonst unter Umständen Entzündungen entstehen. Auch können nach der Haartransplantation Schmerzen im Entnahmebereich auftreten, die aber nicht extrem sind und nach kurzer Zeit wieder abklingen. Auch hier gilt nicht zu kratzen oder zu rubbeln, da es sonst gut möglich sein kann, dass Sie die frisch eingesetzten Grafts direkt wieder aus dem Haarkanal ziehen.

Am nächsten Tag sollte sich sowohl auf dem Empfänger- als auch auf dem Entnahmebereich eine leichte Kruste gebildet haben. Das ist normal und gehört zum Heilungsprozess. Schenken Sie dem Spenderbereich nach der Haartransplantation besondere Aufmerksam, sodass er sich schnellstmöglich von dem operativen Eingriff erholen kann.

Zwei Tage nach dem Eingriff

Jetzt ist es erstmals soweit, dass Sie Ihre Haare beziehungsweise die Kopfhaut waschen dürfen. Das Spezialshampoo und die Lotion helfen nach der Haartransplantation die Heilungsdauer zu verkürzen und sorgen auch dafür, dass die Krusten schneller wieder abfallen.

Zuerst wird die Lotion auf den Empfängerbereich aufgetragen und sanft (!) mit dem Finger eingeklopft. Es darf keine Reibung entstehen. Das Pflegemittel sollte bei der ersten Haarwäsche circa 40 Minuten einwirken. Bei den Folgebehandlungen verkürzt sich die Zeit auf 15 bis 20 Minuten.

Anschließend von vorne nach hinten die Kopfhaut mit warmen Wasser abwaschen. Danach wird das Shampoo vorsichtig auf den Empfängerbereich aufgetragen. Dieses sollte drei bis fünf Minuten einwirken und mit lauwarmen Wasser in Richtung des Haarwuchses abgewaschen werden. Anschließend vorsichtig die Kopfhaut abtrocknen. Hierzu dürfen aber keine Handtücher aus Baumwolle verwendet werden (Fusselgefahr!).

Nach der Haartransplantation wird der Bereich, aus dem die Haarfollikel entnommen wurden, nur mit dem Shampoo gewaschen, welches anschließend mit lauwarmen Wasser ausgespült werden sollte. Danach wird die Lotion aufgetragen, die dann circa zehn Minuten einwirken muss. Anschließend vorsichtig mit einem Tuch abtupfen.

Dieser Waschvorgang muss bei beiden Arealen für eine Dauer von zehn Tage regelmäßig wiederholt werden, damit nach der Haartransplantation die Heilung optimal verläuft.

Im Haartransplantation Heilungsverlauf bilden sich in beiden Bereichen mehr oder weniger starke Krusten. Diese fallen in der Regel von selbst wieder ab.

Bei denen, die nicht von selbst abgefallen sind, müssen Sie etwas nachhelfen, da Verkrustungen unter Umständen dem Ergebnis schaden könnten.

Die Krusten lassen sich am einfachsten entfernen, wenn Sie sanft von hinten nach vorne über die Kopfhaut reiben.

Wie lange muss ich mir noch weiterhin die Haare mit Lotion einreiben und danach mit nem PH-neutralen Shampoo waschen?

Der Waschvorgang muss 10 Tage wiederholt werden damit nach der Haartransplantation die Heilungsdauer minimiert wird.

Wann lässt das Spannungsgefühl sowohl im Spender Bereich, als auch an den verpflanzten Stellen nach?

Das Spannungsgefühl lässt in der Regel nach wenigen Tagen wieder nach.

Sollte man ein unterstützendes Haarwuchsmittel benutzen, wenn ja ab wann und welches?

Um das Haarwachstum zu unterstützen und weiteren Haarausfall zu minimieren, empfiehlt es sich ggf. das Medikament Minoxidil zu verwenden.

Ab wann darf man die Haare wieder schneiden?

Es wird empfohlen die ersten 2 Monate keinen Nassrasierer und auch keinen elektrischen Rasierer im Empfängerbereich zu verwenden. Der Bereich, aus dem Haare entnommen wurden, ist nach der Haartransplantation in der Regel bereits abrasiert, sodass genügend Zeit verstreichen wird bis die Haare wieder abrasiert werden können.

Was ist sonst noch zu beachten?

Innerhalb der ersten vier Tage sollten Sie keinen Sport treiben und sich auch sonst körperlich nicht anstrengen. Schweißtreibende Aktivitäten gilt es zu vermeiden.

Die frisch transplantierten Haarfollikel dürfen keinen Strapazen ausgesetzt werden.

Auch Alkohol und Zigaretten sind tabu. Außerdem muss der Kopf so gut wie es geht vor Stößen geschützt werden.

Außerdem sollten Sie sechs Wochen lang auf Sauna, Solarium und Schwimmbad verzichten. Dasselbe gilt für direkte Sonneneinstrahlung.

Während des Haartransplantation Heilungsprozess gilt: nicht kratzen!

Mann joggt bei Sonnenuntergang

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