Heilungsprozess nach einer Haartransplantation | Bio Haartransplantation

Heilungsprozess

Der Heilungsprozess

Eine Haartransplantation ist trotz schonender FUE-Technik, ein operativer Eingriff, nachdem die Kopfhaut durchaus etwas gereizt reagieren kann. Durch die Entnahme und das Einsetzen der Grafts, werden Hautschichten verletzt beziehungsweise in Mitleidenschaft gezogen. Es ist also ganz normal, wenn die Kopfhaut anschließend stark gerötet ist und sich Krusten bilden. Doch Sie können auch selbst etwas tun, um den Heilungsprozess zu unterstützen und zu beschleunigen.

Nach dem Eingriff

Direkt nach dem Eingriff ist die Kopfhaut natürlich wund und gerötet. Die Einstichlöcher der Hohlnadel sind deutlich zu sehen, wodurch die Haut leicht perforiert aussieht.
Sie erhalten vom behandelnden Spezialisten ein Kit in dem sich eine passende Kopfbedeckung, eine Art Haarband, ein Spezialshampoo, eine spezielle Lotion, ein Nackenhörnchen und Schmerztabletten befinden.
Das Nackenhörnchen kann dann auch gleich zum Einsatz kommen, wenn Sie zu Bett gehen. Es ist wichtig, dass der Hinterkopf so wenig Kontakt wie möglich mit dem Kopfkissen bekommt. Ein gewisses Nachbluten nach einem solchen Eingriff ist völlig normal. Trocknet das Blut dann allerdings samt Kopfkissenbezug an Ihrem Hinterkopf an, könnte das eher unangenehm werden.
Ganz wichtig ist auch, dass Sie, selbst wenn die Versuchung noch so groß sein sollte, die Finger von der Kopfhaut lassen, da sonst unter Umständen Entzündungen entstehen können. Kratzen Sie auch nicht. Denn es könnte sonst gut möglich sein, dass sie die frisch eingesetzten Grafts direkt wieder aus dem Haarkanal ziehen.

Am nächsten Tag sollte sich sowohl auf dem Empfänger- als auch auf dem Spenderbereich eine leichte Kruste gebildet haben. Das ist normal und gehört zum Heilungsprozess.

Zwei Tage nach dem Eingriff

Jetzt ist es erstmals soweit, dass Sie Ihre Haare beziehungsweise die Kopfhaut waschen dürfen. Das Spezialshampoo und die Lotion unterstützen den Heilungsprozess und sorgen auch dafür, dass die Krusten schneller wieder abfallen.
Zuerst wird die Lotion auf den Empfängerbereich aufgetragen und sanft (!) mit dem Finger eingeklopft. Es darf keine Reibung entstehen. Das Pflegemittel sollte bei der ersten Haarwäsche circa 40 Minuten einwirken. Bei den Folgebehandlungen verkürzt sich die Zeit auf 15 bis 20 Minuten.

Anschließend von vorne nach hinten die Kopfhaut mit warmen Wasser abwaschen. Danach wird das Shampoo vorsichtig auf den Empfängerbereich aufgetragen. Dieses sollte drei bis fünf Minuten einwirken und mit lauwarmen Wasser in Richtung des Haarwuchses abgewaschen werden. Anschließend vorsichtig die Kopfhaut abtrocknen. Hierzu dürfen aber keine Handtücher aus Baumwolle verwendet werden (Fusselgefahr!).
Der Spenderbereich wird nur mit dem Shampoo gewaschen, der auch vorsichtig abgerieben werden darf. Anschließend das Shampoo mit lauwarmen Wasser abwaschen. Danach wird die Lotion aufgetragen, die dann circa zehn Minuten einwirken soll. Diese wird dann vorsichtig mit einem Tuch abgenommen.
Dieser Waschvorgang sowohl im Empfänger- als auch im Spenderbereich muss zehn Tage lang jeden Tag wiederholt werden.

Im Laufe des Heilungsprozesses bilden sich sowohl im Empfänger- als auch im Spenderbereich mehr oder weniger starke Krusten. Diese fallen in der Regel von selbst wieder ab.
Bei denen, die nicht von selbst abgefallen sind, müssen Sie selbst etwas nachhelfen, da Verkrustungen unter Umständen dem Ergebnis schaden könnten.
Die Krusten lassen sich am einfachsten entfernen, wenn Sie sanft von hinten nach vorne über die Kopfhaut reiben.

Was ist sonst noch zu beachten?

Innerhalb der ersten vier Tage sollten Sie keinen Sport treiben und sich auch sonst körperlich nicht anstrengen. Auch Alkohol und Zigaretten sind tabu. Außerdem sollten Sie den Kopf so gut wie es geht vor Stößen schützen.
Außerdem sollten Sie sechs Wochen lang auf Sauna, Solarium und Schwimmbad verzichten. Dasselbe gilt für direkte Sonneneinstrahlung. Während der ganzen Heilungsphase gilt: Nicht kratzen!

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