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Kopfhaut eines Mannes vom Pilz befallen

Kopfhaut Pilz und Haarausfall

Haarverlust kann aus den unterschiedlichsten Gründen auftreten. Häufig ist ein Kopfhaut Pilz schuld am Haarausfall. Wir zeigen Ihnen, wie sich eine solche Pilzerkrankung bemerkbar macht, was Sie dagegen tun können und welche Möglichkeiten sich grundsätzlich für Sie ergeben.

Ein kurzes Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel


Kopfhaut Pilz und Haarverlust – ein häufiger Zusammenhang?
Der Kopfhaut Pilz im Detail
Kann spezielles Shampoo Abhilfe schaffen?
Welche Arten von Kopfhaut Pilz können Haarausfall verursachen?
Behandlungsmöglichkeiten bei pilzbedingtem Haarausfall
Schnelle Reaktion ist wichtig
Dauerhafter Haarschwund: Eine Eigenhaarverpflanzung ist die Lösung
Fazit: Kopfhaut Pilz kann Haarausfall verursachen. Haartransplantation kann helfen

Mann begutachtet seinen Kopfhaut Pilz und Haarausfall

Kopfhaut Pilz und Haarverlust – ein häufiger Zusammenhang?

Nicht jeder Haarverlust ist genetisch bedingt. Es gibt viele Erkrankungen des Körpers, welche ebenfalls Haarschwund zu ihren Symptomen zählen. Die Kopfhauterkrankung mit Fungusbefall gilt dabei als die wohl häufigste Ursache.

Ein Fungus kann schnell entstehen und auch ebenso leicht übertragen werden. Es ist wichtig, dass Sie die Zusammenhänge kennen. Aus diesem Grund sollten Sie bei einem spürbaren oder sichtbaren Haarverlust, diesen immer zunächst von einem Experten abklären lassen.

Der Kopfhaut Pilz im Detail

Es gibt verschiedene Varianten der Pilzerkrankung auf der Kopfhaut. Am häufigsten ist die sogenannte Tinea capitis zu finden, eine pilzartige Infektion der Kopfhaut. Doch auch Microsporum canis ist sehr häufig verbreitet und wird vor allem von Tieren übertragen.

Die gesund aussehenden Tiere, meist Hunde oder Katzen, übertragen den Pilz an den Menschen. Dieser leidet unter einem sichtbaren Befall der Kopfhaut, welcher auch die Haare in Mitleidenschaft ziehen kann.

Wodurch entsteht er?

Kopfhaut Pilz entsteht aus vielen unterschiedlichen Ursachen. Er kann durch die genetische und persönliche Disposition einfacher entstehen, kann übertragen werden und in einigen Fällen sogar Artengrenzen überschreiten. Klären Sie in jedem Fall die Art des Befalls mit Ihrem Arzt ab. Dieser informiert Sie auch über die Entstehung und über deren Übertragung.

Wie wird die Erkrankung übertragen?

In der Regel entsteht ein Kopfhaut Pilz, der Haarausfall begünstigt, über die gemeinsame Nutzung von bestimmten Utensilien wie Bürsten, Handtüchern oder auch Waschlappen. Bei anderen Arten kann die Übertragung auch direkt von Träger zu Träger erfolgen. Aus diesem Grund muss jede Erkrankung untersucht werden, damit Sie nicht im schlimmsten Fall andere Menschen mit den Pilzen anstecken.

Welche Symptome zeigen einen Pilzbefall an?

Sehr häufig macht sich ein Pilzbefall der Kopfhaut sowohl sichtbar als auch spürbar bemerkbar. Rötungen und Schuppenflechten sind wohl die häufigsten sichtbaren Symptome. Auch Schuppen auf der Kopfhaut können durchaus ein Anzeichen für einen Pilzbefall der Kopfhaut darstellen und sollten entsprechend untersucht werden.

In der Regel gehen diese Symptome mit einem starken Juckreiz auf der Kopfhaut einher. Doch gerade das Jucken wird von vielen Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen. Zur genauen Abklärung des Kopfhaut Pilzes sollten Sie sich in jedem Fall an einen Arzt wenden. Verursacht der Kopfhaut Pilz Haarausfall, ist dieser in der Regel schon länger vorhanden. Nun müssen Sie wirklich reagieren.

Nahaufnahme von jungem Mann, der seine Haare wäscht

Kann spezielles Shampoo Abhilfe schaffen?

Abhängig von der Art des Kopfhaut Pilzes kommen verschiedene Behandlungen in Frage. In der Regel muss der Pilz ganzheitlich bekämpft werden. So gibt es unter anderem Tabletten gegen den Pilzbefall, welche durch ein passendes Antimykotikum ergänzt werden. Dabei wird die Kopfhaut lokal mit Hilfe von Shampoo oder Lösungen behandelt, sodass der Pilz effektiv bekämpft werden kann.

Auch diverse Hausmittel sollen den Pilz und somit den Haarausfall stoppen können. Oftmals wird hierbei ein Abtupfen mit Apfelessig oder Teebaumöl geraten. Knoblauch wird auch eine heilende Wirkung nachgesagt.

Welche Arten von Kopfhaut Pilz können Haarausfall verursachen?

Viele Pilzerkrankungen der Kopfhaut können zu Haarschwund führen. Die bekanntesten sind:

Kamm, Seife, Rasierer und Desinfektionsmittel liegend nebeneinander auf einem Marmortisch

Behandlungsmöglichkeiten bei pilzbedingtem Haarausfall

Ist ein Kopfhaut Pilz bei Ihnen diagnostiziert, gilt es diesen zunächst einmal zu behandeln. In der Regel können dazu spezielle Shampoos, Cremes oder Lösungen verwendet werden. Diese müssen oftmals für rund 14 Tage angewandt werden, um wirklich alle Spuren der Pilzerkrankung zu beseitigen. Es ist wichtig, dass Sie die Behandlung gründlich durchführen. Neben der reinen Behandlung der Kopfhaut sollten Sie allerdings auch weitere Möglichkeiten in Betracht ziehen:

  • Kochen Sie Bürsten oder Kämme gründlich aus
  • Nutzen Sie Desinfektionsmittel für Rasierer und ähnliche Geräte
  • Kochen Sie betroffene Wäschestücke nach Möglichkeit aus

Durch diese Maßnahmen können Sie eine erneute Infektion vermeiden. Das ist besonders wichtig, wenn mit dem Kopfhaut Pilz auch Haarverlust einherging. Denn nur nach einer vollständigen Behandlung können Sie mit einem Nachwachsen der Haare rechnen.

Schnelle Reaktion ist wichtig

Grundsätzlich ist es bei einem Haarschwund wichtig, dass Sie frühzeitig reagieren. Der erste Schritt sollte immer die Begutachtung und Untersuchung beim Arzt sein, denn nur dieser kann eingrenzen, ob es einen medizinischen Grund für den Haarverlust gibt.

Verursacht ein Kopfhaut Pilz den Haarverlust, können Sie frühzeitig und schnell mit der Behandlung beginnen. Je länger der Pilz unbehandelt bleibt und je länger dieser die Kopfhaut in Mitleidenschaft zieht, umso wahrscheinlicher ist die Tatsache, dass der Haarausfall dauerhaft bleibt. Denn hat der Pilz einmal die Haarwurzeln vollständig beschädigt, können keine neuen Haare an dieser Stelle mehr nachwachsen.

Es gilt also in jedem Fall schnell zu reagieren, wenn Sie einen Ausfall bemerken oder Ihre Kopfhaut Symptome eines Pilzbefalls zeigt.

Dauerhafter Haarschwund: Eine Eigenhaarverpflanzung ist die Lösung

Nicht immer kann der Verlust der Haare wieder rückgängig gemacht werden. Hat der Pilz die Kopfhaut zu stark angegriffen, bleiben häufig kahle Stellen zurück. Das bedeutet für viele Menschen ein echtes Problem.

Mit normalen Mitteln lässt sich das Problem nicht wieder rückgängig machen. Hier kann eine Eigenhaarverpflanzung mit der modernsten Methode die richtige Wahl sein. Bei einer solchen Behandlung werden Haare meist aus dem Bereich des Hinterkopfes mitsamt der Haarwurzeln entnommen. Diese werden an den kahlen Stellen eingepflanzt und wachsen dort wieder an.

Nach der Zeit der Abheilung beginnen die Haarwurzeln wieder mit der Produktion neuer Haare. Das bedeutet, dass die Spuren des Pilzbefalls und der sichtbare Haarschwund durch eine Haarverpflanzung sehr einfach und unkompliziert ausgelöscht werden können. Sie werden bereits nach ca. 12 Monaten nicht mehr bemerken, dass Sie jemals unter Haarverlust gelitten haben.

Fazit: Kopfhaut Pilz kann Haarausfall verursachen. Haartransplantation kann helfen

Es gibt verschiedene Kopfhaut Pilze, welche Sie durch unterschiedliche Übertragungs- und Infektionswege erhalten können. Der Befall zeigt sich häufig in einer geröteten, schuppenden und juckenden Kopfhaut.

Kopfhaut Pilz und Haarausfall sind eine häufige Kombination, wenn dieser nicht behandelt oder zu spät bemerkt wird. Bei einem Pilzbefall oder bei einem sichtbaren und spürbaren Haarschwund sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

In der Regel ist ein Fungus mit speziellen Shampoos oder Spülungen sehr gut und sicher zu behandeln. Wenn die Behandlung allerdings zu spät eingeleitet wird und der Kopfhaut Pilz bereits Haarverlust verursacht hat, kann es sein, dass die Haare nicht mehr nachwachsen. In diesen Fällen hilft auch keine medikamentöse Behandlung mehr.

Eine Eigenhaartransplantation kann in einem solchen Fall die einzig mögliche Lösung sein. Hierbei werden Haarwurzeln vom Hinterkopf in die kahlen Stellen eingepflanzt und wachsen dort wieder an. Nach der Regeneration beginnen die Haarwurzeln neue Haare zu bilden und der Haarschwund ist bereits nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar.

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