Ab wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?
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Volles Haar ist für viele Männer das Sinnbild für Männlichkeit. Wird die dichte Pracht plötzlich lichter, stellt sich kreisrunder Haarausfall ein oder werden die Geheimratsecken tiefer, kommt es schnell zu seelischen Problemen. Aber auch Frauen, die mit plötzlichem Haarausfall zu kämpfen haben, spüren einen immensen Leidensdruck. In vielen Fällen ist eine Haartransplantation die Rettung. Doch wann genau ist eine Haartransplantation sinnvoll und für wen ist sie geeignet?

Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Eine Haarverpflanzung sollte man in Betracht ziehen, wenn Sie unter irreversiblem Haarausfall leiden. Ist der Haarausfall hormonell bedingt, kommt eine OP erst dann infrage, wenn die vom Arzt verschriebenen Medikamente nicht die erwünschte Wirkung zeigen.

Bei Frauen ist die Behandlung mit hormonhaltigen Präparaten gegen hormonbedingten Haarausfall in vielen Fällen wirksam, doch wer möchte schon Medikamente für den Rest seines Lebens einnehmen? Auch hier ist eine Haarverpflanzung geeignet, um wieder volles Haar zurückzuerlangen.

Der beste Zeitpunkt für eine Haarverpflanzung ist, wenn der Haarausfall fast zum Stillstand gekommen ist. Das heißt, wenn abgeschätzt werden kann, ob sich der Haarausfall bei Ihnen zur Teil- oder Vollglatze entwickelt. Das gilt besonders dann, wenn Sie über eine Auffüllung im vorderen Bereich des Kopfes nachdenken. So kann vermieden werden, dass sich durch den fortschreitenden Haarverlust eine Lücke zwischen Ihren eigenen und den transplantierten Haaren bildet und eine zweite Behandlung notwendig wird.

Ist die Belastung durch immer größer werdenden lichten oder kahlen Stellen für Sie zu groß, können Sie natürlich jederzeit eine Transplantation von Haaren vornehmen lassen, auch wenn der Haarausfall noch nicht zum Stillstand gekommen ist. Verfügen Sie über ausreichend eigenes Spenderhaar, kann eine Behandlung zwei bis dreimal wiederholt werden.

Genetisch bedingter Haarausfall

Der erblich bedingte Haarausfall ist einer der Hauptursachen für Haarausfall bei Männern. Er kann im schlimmsten Fall schon sehr früh (circa ab dem 20. Lebensjahr) auftreten. Bei dem erblich bedingten Haarausfall sind die Haare am Hinterkopf und an den Seiten nicht betroffen. Es fallen nur die Haare am Oberkopf aus. Hier ist eine Haartransplantation sinnvoll, denn das verbliebene Haar am Hinterkopf kann als Spenderhaar bei einer Verpflanzung dazu verwendet werden, die kahlen Stellen am Oberkopf aufzufüllen.

Haartransplantation sinnvoll - Genetisch bedingter Haarausfall

Haarverpflanzung auf Narben

Weist Ihr Kopf eine große Narbe auf, kann auch hier eine Haarverpflanzung in Betracht gezogen werden. Eine sichtbare, unschöne Narbe gerade im Kopfbereich ist für viele Betroffene ebenfalls eine Belastung. Um die Narbe wieder mit Haaren zu verdecken, ist eine Haarverpflanzung die optimale Lösung. In Narbengewebe haben es die frisch transplantierten Haare allerdings etwas schwerer zuverlässig anzuwachsen. In manchen Fällen ist allerdings eventuell ein zweiter Eingriff notwendig.

Ist eine Haarverpflanzung auch bei Teil- oder totaler Glatze möglich?

Auch hier muss individuell untersucht werden, ob eine Haartransplantation sinnvoll ist. Da bei einer Haarverpflanzung bei einer totalen Glatze sehr viele Haarwurzeln, die sogenannten Grafts, notwendig sind, muss geprüft werden, ob Sie noch über genügend Spenderhaar im Entnahmebereich verfügen. Ist ausreichend Spenderhaar vorhanden, steht einer Haarverpflanzung nichts im Weg.

Ab welchem Alter ist die Haartransplantation sinnvoll?

Generell kann in jedem Alter eine Haartransplantation vorgenommen werden. Es gibt kein gesetzlich geregeltes Mindestalter. Entscheidend ist hierbei stets der Einzelfall. Bei ganz jungen Patienten ist jedoch meist etwas Zurückhaltung geboten, da bei diesen Patienten der Verlauf des Haarausfalls noch nicht absehbar ist. Bevor ein junger Patient eine Haartransplantation in Erwägung zieht, sollte die Hilfe eines Dermatologen in Anspruch genommen werden.

Spricht die Behandlung durch den Dermatologen nicht an oder zeigt sie nicht die gewünschten Erfolge, können Sie über eine Eigenhaarverpflanzung nachdenken. Der leitende Arzt der Biohair Clinic Dr. Ibrahim ist Experte im Bereich der Haartransplantation. Er gehört zu den weltweit führenden Fachärzten im Bereich der plastischen und ästhetischen Chirurgie.

Zusammenfassung

  • bei erblich bedingtem Haarausfall
  • zum Abdecken von Narben
  • zum Auffüllen von Geheimratsecken, kahlen Stellen, Teil- oder Vollglatzen
  • Altersunabhängig
  • teils auch bei hormonellem Haarausfall zu empfehlen

Wie werden die Haare verpflanzt?

Für die Haartransplantation gibt es zwei verschiedene Methoden, wie die Haarwurzeln, also die Grafts entnommen werden können. Zum einen die sogenannte FUT Methode; Hier wird ein schmaler, langer Hautstreifen samt Haarwurzeln aus dem Spenderbereich entnommen und die Wunde anschließend vernäht. Aus diesem Streifen werden dann die einzelnen Grafts gewonnen und in den Empfängerbereich transplantiert. Dr. Ibrahim arbeitet ausschließlich mit der sogenannten FUE Methode. Hierbei werden einzelne Haarwurzeln mit einer Mikronadel entnommen und in einer speziell in der Klinik entwickelten Nährlösung zwischengelagert. Diese Nährlösung versorgt die Haarwurzeln mit allen wichtigen Nährstoffen und hält sie frisch und gesund. Durch diese spezielle Lösung wird die Chance auf ein schnelles Anwachsen noch einmal erhöht. Danach werden die Grafts in den Empfängerbereich eingesetzt. Der Eingriff nach der FUE Methode ist wesentlich schonender für Spender- und Empfängerbereich. Der Eingriff selbst ist nach der nadellosen Betäubung für Sie nahezu schmerzfrei.


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