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Mann schlägt gegen einen Sandsack.

Boxen nach Haartransplantation – Warum Sie es lassen sollten

Kampfsport gehört für viele zum Alltag. Doch Boxen nach der Haartransplantation birgt erhebliche Gefahren und sollte daher vermieden werden. Warum dies so ist, welche Risiken es dabei gibt und ab wann Kampfsport nach der Haartransplantation wieder durchgeführt werden kann, erfahren Sie in diesem Artikel.

Zudem erfahren Sie, wie es mit anderen Sportarten aussieht. Ab welchem Zeitpunkt nach der Haarverpflanzung dürfen sie wieder betrieben werden? Wir haben alle nützlichen Informationen.

Ein kurzes Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel


Warum Sie auf Boxen nach der Haartransplantation verzichten sollten
Welchen Einfluss hat Schweiß auf den Heilungsprozess?
Was Kopfstöße auf der Kopfhaut anrichten können
Wie lange empfiehlt sich kein Kampfsport nach der Haartransplantation?
Welche anderen Sportarten sollten vorerst gemieden werden?
Fazit: Sechs Wochen Pause vom Boxen nach der Haartransplantation

Warum Sie auf Boxen nach der Haartransplantation verzichten sollten

Eine Haarverpflanzung ist ein großer Schritt, der wieder zu vollem Haar führen und die Lebensqualität erheblich erhöhen kann. Damit der Eingriff bestmöglich verläuft, ist nicht nur die Wahl einer seriösen Haarklinik entscheidend, sondern auch das Verhalten nach der Haarverpflanzung.

Dazu gehört der optimale Umgang mit Sport und körperlicher Belastung. Besondere Vorsicht gilt für Boxen nach der Haartransplantation. Beginnen Sie nicht zu früh nach dem Eingriff damit. Die Wunden und verpflanzten, noch nicht verwachsenen Haarfollikel benötigen erst einmal Ruhe.

Sie können sonst geschädigt werden. Bei schweißtreibendem Sport öffnen sich die Poren. Dies fördert bakterielle Infektionen. Zudem ist das Risiko für Kopfstöße beim Kampfsport nach der Haartransplantation sehr hoch. Auch ein erhöhter Blutdruck, der sich meist nicht vermeiden lässt, kann zu Schäden am Haartransplantat führen.

Welchen Einfluss hat Schweiß auf den Heilungsprozess?

Während der Haarimplantation werden kleine, sehr dicht beieinander liegende Kanäle in die Kopfhaut gestochen, wodurch der beim Sport entstehende Schweiß nicht gut abfließen kann. Er greift die empfindlichen Wunden an. Bakterien und andere Keime können sich in den Kanälen stauen und Entzündungen auslösen.

Krusten können aufweichen und die Heilung findet verzögert statt. Auch wenn Sie den Schweiß abwischen, können die noch nicht ausreichend verankerten Haarwurzeln herausgerissen werden.

Daher sollten Sie nach der Eigenhaarverpflanzung Sport und andere schweißtreibende Tätigkeiten meiden. Tupfen Sie den Schweiß, falls nötig, nur ab, statt ihn abzuwischen, um das Narbengewebe möglichst nicht zu beanspruchen.

Tragen Sie auch keine Kleidung mit einer Kapuze, denn darunter können sich ebenfalls Infektionen entwickeln.

Was Kopfstöße auf der Kopfhaut anrichten können

Der Kopf muss nach der Haarimplantation unbedingt vor Stößen geschützt werden. Vor allem bei Sportarten wie Boxen oder Handball ist dies nicht gewährleistet. Es kann dabei zu Verletzungen der verpflanzten Haare kommen.

Insbesondere die ersten Tage nach dem Eingriff sind absolut wichtig. Die Grafts wachsen in dieser Zeit in die Kopfhaut ein. Meiden Sie unnötigen Kontakt. Bei Kopfstößen können die Grafts gequetscht und beschädigt werden. Das Risiko ist erhöht, dass sie absterben und ausfallen.

Wie lange empfiehlt sich kein Kampfsport nach der Haartransplantation?

Verzichten Sie in den ersten beiden Wochen nach der Haarverpflanzung generell auf Sport, denn der Schweiß kann Entzündungen verursachen und den Heilungsprozess deutlich erschweren.

Sie sollten etwa fünf Wochen nach der Haarverpflanzung keinen Kampfsport machen und auch andere anstrengende körperliche Aktivitäten meiden, um den Heilungsprozess nicht in Gefahr zu bringen.

Etwa sechs Wochen nach dem Eingriff gibt es in Bezug auf körperliche Aktivität in der Regel keine Beschränkungen mehr.
Frauen beim Kampfsport

Welche anderen Sportarten sollten vorerst gemieden werden?

Verzichten Sie nicht nur auf Kampfsport nach der Haartransplantation, sondern auch auf andere körperliche Betätigungen. Folgende Sportarten sind in den nächsten Wochen nach der Haarimplantation möglich:

  • nach zwei Wochen leichte Sportarten wie Walken, langsames Laufen und Aerobic
  • nach mindestens vier Wochen Joggen, Kraftsport und Schwimmen

Achtung

Führen Sie die Übungen beim Kraftsport anfangs besser im Sitzen oder Stehen aus, um mit der Kopfhaut, wie es beim Liegen der Fall wäre, möglichst nicht in Kontakt zu kommen.

  • nach fünf Wochen Fußball, Ballsport wie Hand- oder Volleyball sowie Kampfsport wie Boxen
  • nach sechs Wochen Sportarten, bei denen ein Helm getragen wird, beispielsweise Skaten

Beginnen Sie nach rund zwei Wochen, Ihren Körper wieder schrittweise an die körperliche Aktivität zu gewöhnen, zum Beispiel durch Walken. Nach etwa vier Wochen kann die Belastung schon etwas höher sein.

Am besten besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wann Sie Ihren Sport oder Kampfsport nach der Transplantation tatsächlich wieder betreiben dürfen. Er kann die notwendige Regenerationszeit am besten einschätzen und sieht, wie der Heilungsprozess nach der Eigenhaarverpflanzung voranschreitet.

Fazit: Sechs Wochen Pause vom Boxen nach der Haartransplantation

In einer renommierten Haarklinik wird Ihre Verpflanzung mit modernen Techniken wie FUE, SDHI oder Saphir unter höchsten Hygienestandards vorgenommen. Damit ist die Grundlage für dichtes und gesundes Haarwachstum geschaffen.

Der Rest liegt zum großen Teil an Ihnen. Halten Sie sich an die Empfehlungen bezüglich des Verhaltens nach der Implantation. Sportfans möchten danach möglichst schnell wieder körperlich aktiv sein. Doch meiden Sie unbedingt Boxen nach der Haartransplantation.

Das Verletzungsrisiko am Kopf ist hoch und kann dazu führen, dass die noch nicht verwachsenen Grafts absterben. Sie sollten jeglichen Kampfsport erst wieder nach etwa fünf Wochen ausüben.

Neben der Gefahr für Verletzungen stellt der Schweiß ein Risiko für Infektionen dar. Die transplantierten Grafts können beschädigt werden und ausfallen. Doch nicht nur Kampfsport ist nach der Haartransplantation gefährlich.

Verzichten Sie auch auf andere Sportarten einige Wochen, um die Heilungsphase nicht zu beeinträchtigen. Zwei Wochen nach der Haarverpflanzung können Sie langsam mit wenig schweißtreibenden, leichten Aktivitäten beginnen.

Kraftsport ist nach rund vier Wochen wieder möglich. Speziellere Risiken sind von der jeweiligen Sportart und vom Heilungsverlauf nach dem Eingriff abhängig. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, um die Implantate zu schonen.

Haben Sie noch Fragen oder wünschen weitere Informationen? Dann kontaktieren Sie gern das Expertenteam in der Haarklinik.