Autoimmunerkrankung Haarausfall

Autoimmunkrankheit und Haarausfall – Alopecia Areata

Der Verlust der eigenen Haare ist ein schlimmes Gefühl. Besonders unangenehm wird es, wenn der Haarverlust plötzlich und intensiv auftritt. Kann Stress als Auslöser ausgeschlossen werden, sollte eine Autoimmunerkrankung bei Haarausfall in Betracht gezogen werden.

Es gilt somit schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Wir zeigen Ihnen, wie Alopecia Areata mit Haarausfall in Zusammenhang steht und welche Möglichkeiten sich Ihnen bieten.

Autoimmunerkrankung und Haarausfall – wo liegen die Zusammenhänge?

Bei einer Autoimmunerkrankung kann es dazu kommen, dass die Immunabwehr des Betroffenen durcheinander kommt. Sie erkennt körpereigene Zellen als Fremdkörper an und bekämpft diese. Wenn davon die Follikel der Haare betroffen sind, kommt es zum Haarverlust.

Je nach Ausprägung der Krankheit spricht man entweder vom kreisrunden Haarausfall (Alopecia Areata) oder vom vollständigen Verlust der Haare. Hier spricht man von der Alopecia areata totalis, von der allerdings durchschnittlich nur 10% der Patienten betroffen sind.

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Wie entsteht diese Form der Erkrankung?

Die unterschiedlichsten Ursachen können die Auslöser darstellen. Häufigster Faktor ist allerdings die Infektion des Körpers durch verschiedene Erreger. Wenn die Strukturen der Erreger den Strukturen des körpereigenen Gewebes ähneln, kann dies das Immunsystem so stark verwirren, dass es zu einer solchen Reaktion kommt.

Auch Schwangerschaften können die Entwicklung dieser Erkrankungsform nachhaltig begünstigen, da zwischen Mutter und Kind Zellen ausgetauscht werden. Auch diese können im schlimmsten Fall eine Fehlreaktion des Immunsystems auslösen. Impfungen als Auslöser werden zwar auch genannt, dies lässt sich allerdings wissenschaftlich aktuell nicht belegen.

Der Kreisrunde Haarausfall – die bekannteste Autoimmunerkrankung

Nahaufnahme eines Frauenhinterkopfs mit kreisrundem Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall ist ein Begriff, der sich auch im normalen Alltag etabliert hat. Dabei handelt es sich um die Ausprägung der sogenannten Alopecia areata, einer Immunerkrankung welche den Haarausfall auslöst. Dieser bildet sich aufgrund einer Eigenheit kreisrund und kann am ganzen Körper auftreten. Am Kopf und somit am Haupthaar ist es allerdings am stärksten zu erkennen und somit auch besonders störend.

Bei dieser Erkrankung erkennt das Immunsystem des Körpers die Haare als Fremdkörper an und bekämpft diese aktiv. Durch diese Reaktion entstehen Entzündungen an den betroffenen Stellen, welche das Wachstum neuer Haare nachhaltig stören.

Alternativ zu dieser Erkrankung gibt es noch die Alopecia Totalis, bei der ähnliche Effekte erkennbar sind, welche sich aber nicht nur auf ein überschaubares Areal beschränken. In diesen Fällen fallen die Haare am ganzen Körper nach und nach aus. Das gilt unter anderem auch für die Wimpern und Augenbrauen. Die Alopecia areata totalis ist dementsprechend die extremste Stufe des Haarausfalls.

Haartransplantation nur bedingt möglich

Bei einer FUE Haartransplantation werden die Haare samt Follikel verpflanzt. Das bedeutet allerdings bei autoimmunen Ursachen, dass Sie davon nicht profitieren würden. Denn auch die neu verpflanzten Follikel würden von Ihrem Immunsystem als Fremdkörper angesehen und entsprechend bekämpft.

Es wäre der gleiche Effekt, als wenn Sie sich Fremdhaare implantieren lassen würden. Ebenfalls keine gute Idee. Sie würden die Mühen und die Kosten einer Haarimplantation auf sich nehmen, ohne von dem Ergebnis in irgendeiner Weise zu profitieren.

Es gilt somit erst einmal die Erkrankung an sich zu bekämpfen, ehe über eine Haartransplantation nachgedacht werden kann. Die Krankheit muss vollständig abgeheilt sein damit eine Eigenhaarverpflanzung durchgeführt werden kann.

Mögliche Therapien und Behandlungen

Es kommt immer auf die Schwere der Erkrankung an, welche Mittel und Therapien eingesetzt werden. Häufig verwenden Ärzte verschiedene Chemikalien, um eine Allergie im Körper auszulösen. Durch diese künstlichen Allergien wird das Immunsystem so stark abgelenkt, dass die anderen Beschwerden durch die Erkrankung deutlich gemindert werden. Häufig kann bereits diese Maßnahme ausreichen, um den Prozess des Haarausfalls zu minimieren.

Der kreisrunde Haarausfall muss dabei oftmals gar nicht behandelt werden, sondern geht von allein zurück. Zur Unterstützung des Heilungsprozesses kann unter anderem über Salben und kortisonhaltige Lösungen gegen gearbeitet werden.

Eine weitere Lösung ist die sogenannte PUVA-Therapie. Bei dieser Therapie nehmen Sie zunächst einmal einen Wirkstoff ein, welcher die Haut empfindlicher gegen Licht werden lässt. Anschließend werden die betroffenen Hautstellen mit UV-A-Strahlen behandelt. Dabei handelt es sich allerdings nur um die Bekämpfung der Symptome, da durch die Pigmentierung nicht die eigentliche Ursache für den Haarausfall behandelt wird.

Nicht jeder Haarausfall ist auf eine Erkrankung zurückzuführen

Nicht immer ist eine autoimmune Reaktion für Haarverlust verantwortlich. Aus diesem Grund sollten Sie immer eine professionelle ärztliche Begutachtung des Haarverlustes durchführen lassen. Denn auch Faktoren wie Stress, aber auch die eigene Genetik können durchaus zu einem starken Haarverlust führen.

Dementsprechend kann es durchaus sein, dass Sie keine umfassende Behandlung benötigen, sondern eine Eigenhaarverpflanzung bei Ihnen in Frage kommt. Um diese Möglichkeiten abzuklären, sollten Sie sich in jedem Fall in die Hände eines Experten begeben.

Lassen Sie sich von einem Fachmann umfassend beraten

Arzt mit Mund- und Augenschutz

Nicht immer ist eine Haarimplantation möglich und sinnvoll. Aus diesem Grund sollten Sie sich, wenn Sie festgestellt haben, dass keine Autoimmunerkrankung mit Haarausfall vorliegt, an einen Spezialisten wenden. Hier werden Sie umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten beraten und Ihr Haarausfall wird nochmals genauer in Augenschein genommen.

Bei der Eigenhaarverpflanzung ist es besonders wichtig, dass nur gesunde Haare verpflanzt werden. Dies wird unter anderem durch eine Anamnese der Familiengeschichte überprüft. Denn der häufigste Grund für den Haarausfall bei Männern ist leider genetisch.

 

Diese Art des Haarausfall bedeutet allerdings auch, dass anhand von Bildern Ihrer Vorfahren festgestellt werden kann, in welchem Maße der Verlust der haare noch fortschreiten wird, sodass die Haarimplantation hier bereits im Vorfeld Abhilfe schaffen kann.

Wenn Sie sich für eine Eigenhaarverpflanzung entscheiden, dann dürfen Sie folgende Leistungen von der Bio Hair Clinic erwarten:

  • Eine umfassende Beratung und Anamnese des Haarausfalls
  • Eine flächendeckende Information über den Eingriff und die Nachsorge
  • Eine professionell durchgeführte, haarchirurgische Operation
  • Eine umfassende Nachsorge

Sie befinden sich in der Bio Hair Clinic in den besten Händen.

Kommt eine Eigenhaarverpflanzung in Frage, liegt das volle Haar in greifbarer Reichweite

Wird bei der Beratung festgestellt, dass bei Ihnen eine Eigenhaartransplantation möglich ist, können Sie sich selbstverständlich für diesen Eingriff entscheiden. Zwar muss auch eine solche Behandlung umfassend geplant und im Idealfall passend terminiert werden, es gibt jedoch kaum Einschränkungen, wann Sie diesen Eingriff vornehmen lassen.

Sie werden direkt nach der Operation die ersten Ergebnisse bewundern können. Wenn Sie jedoch die notwendige Zeit abwarten, damit das implantierte Haar fest anwachsen kann und dann im Anschluss den ersten Termin beim Friseur wahrnehmen, werden Sie richtig begeistert sein. Die meisten Menschen sehen deutlich jünger aus, wenn die eigenen Haare wieder kräftig und gleichmäßig sprießen.

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Fazit: Bei dieser Form des Haarausfalls muss effektiv reagiert werden

Es ist wichtig, dass Sie bei einem starken oder auffälligen Haarausfall in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Denn nicht immer liegt es an Stress oder der eigenen Genetik, dass die Haare ausfallen. Vor allem bei sehr starkem oder auffällig kreisrundem Haarausfall sollten Sie schnellstmöglich einen Termin vereinbaren.

Im Falle einer Autoimmunerkrankung kann Haarausfall durchaus einer der sichtbaren Effekte sein. Je früher die Ursache erkannt wird, umso schneller kann mit einer zielgerichteten Behandlung begonnen werden.

Kann eine solche Erkrankung ausgeschlossen werden, können Sie dem Haarverlust durch eine Eigenhaarverpflanzung zuvorkommen und weiterhin von Ihrer schönen Frisur profitieren. Auch hier gilt: Suchen Sie einen Spezialisten auf, welcher Sie umfassend berät und die verschiedenen Möglichkeiten der Haarimplantation aufzeigt.