Welche Enzymhemmer gegen den Haarausfall gibt es?
Um dem fortschreitenden Verlust der Haare den Kampf anzusagen, werden häufig so genannte Enzymhemmer gegen den Haarausfall eingesetzt.
Die verschiedenen Medikamente können das Ausfallen der Haare zwar deutlich verzögern, jedoch nicht vollständig verhindern. Die einzige wirklich effektive und dauerhafte Möglichkeit, um die Kahlstellen loszuwerden, ist eine Eigenhaarverpflanzung.
Ein kurzes Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel
➨ Warum können Enzymhemmer gegen den Haarausfall helfen?
➨ Welche Enzymhemmer gegen den Haarverlust gibt es?
➨ Medikamente als DHT-Blocker
➨ Propecia als Enzymhemmer gegen den Haarverlust
➨ Die Eigenhaarverpflanzung als dauerhafte Lösung
➨ Eine Haartransplantation lässt neues Haarwachstum entstehen
Warum können Enzymhemmer gegen den Haarausfall helfen?
Rund 80 Prozent aller Männer weltweit sind im Laufe ihres Lebens von der androgenetischen Alopezie betroffen. Als androgenetische Alopezie wird der erblich bedingte Haarverlust bezeichnet, bei dem sich typischerweise zunächst so genannte Geheimratsecken im Schläfen- und Stirnbereich bilden.
Im weiteren Verlauf des erblich bedingen Haarausfalls bildet sich dann eine Oberkopfglatze, die auch als Tonsur bezeichnet wird. Das Ausfallen der Haare entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen Dihydrotestosteron. Dihydrotestosteron ist die aktive Form des männlichen Geschlechtshormon Testosteron.
An der Kopfhaut wird Testosteron durch das Enzym 5-a-Reduktase in Dihydrotestosteron umgewandelt. DHT verkürzt den Lebenszyklus der Haare deutlich, wodurch sie schneller von der Wachstumsphase in die Ruhephase treten.
Mit der Zeit verkümmern die Haare und letztendlich stirbt auch die Haarwurzel ab. Auch Frauen können von der androgenetischen Alopezie betroffen sein. Der typische Verlauf ist hier, dass sich das Haar zunächst in der Scheitelregion lichtet.
Medikamente, die als Enzymhemmer gegen den Haarausfall wirken, hemmen das Enzym 5-a-_Reduktase, welches für die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron verantwortlich ist. Dadurch können die Medikamente dazu beitragen, den Haarverlust zu reduzieren.
Welche Enzymhemmer gegen den Haarverlust gibt es?
Es gibt sowohl natürliche als auch medikamentöse DHT-Blocker, die das Fortschreiten des Haarausfalls verlangsam können. Zu den natürlichen Enzymhemmern zählt zum Beispiel Sulforaphan, das in Gemüse wie Kohlrabi, Radieschen, Brokkoli oder Blumenkohl vorhanden ist. Auch Theaflavine, die in Schwarztee enthalten sind, können als DHT-Blocker fungieren.
Darüber hinaus sind Leinsamen natürliche Enzymhemmer, da sich in ihren Randschichten ein sekundäre Pflanzenstoffe befinden, die Dihydrotestosteron hemmen. In Bockshornkleesamen sind die beiden Wirkstoffe Trigonellin und Diosgenin enthalten, die ebenfalls DHT-hemmend wirken sollen.
Medikamente als DHT-Blocker
Ein Medikament, das als Enzymhemmer eingesetzt wird, ist Finasterid. Durch die Einnahme kann sich das Ausfallen der Haare jedoch nicht komplett stoppen, sondern lediglich verzögern lassen. Wird Finasterid beispielsweise über einen Zeitraum von einem Jahr eingenommen, verschiebt sich der Verlust der Haare um genau ein Jahr.
Das Medikament verhindert, dass sich das männliche Sexualhormon Testosteron an der Kopfhaut in Dihydrotestosteron umwandelt. Durch Finasterid wird die Wachstumsphase der Haare verlängert.
Sobald das Medikament jedoch abgesetzt wird, schreitet der Verlust der Haare weiter voran. Nach ungefähr drei bis sechs Monaten lässt sich ein positiver Effekt feststellen, wenn Finasterid eingenommen wird. Allerdings kann das Medikament einige Nebenwirkungen hervorrufen. Hierzu zählen insbesondere Potenzprobleme und Depressionen. Es handelt sich demnach um keine dauerhafte Lösung, Ihren Haarverlust erfolgreich zu stoppen.
Propecia als Enzymhemmer gegen den Haarverlust
Auch das Medikament Propecia wird gegen das Ausfallen von Haaren eingenommen. Propecia basiert auf dem Wirkstoff Finasterid, so dass es ebenfalls als Hemmer des Enzyms 5-a-Reduktase fungiert. Durch die Einnahme des Medikaments, kann das Ausfallen der Haare verzögert werden.
Genau wie Finasterid wird durch Propecia die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron verhindert, so dass sich die Haare längere Zeit in der Wachstumsphase befinden. Allerdings ist auch dieser Enzymhemmer nur so lange wirksam gegen das vermehrte Ausfallen der Haare, so lange er eingenommen wird.
Die Eigenhaarverpflanzung als dauerhafte Lösung
Die Einnahme der verschiedenen Enzymhemmer kann das Fortschreiten des Haarverlusts zwar verzögern, jedoch nicht aufhalten. Darüber hinaus können durch die Medikamente zahlreiche Nebenwirkrungen ausgelöst werden. Aus diesem Grund stellt die Einnahme von Mitteln wie Finasterid oder Propecia meist nur eine vorübergehende Lösung dar.
Um die Kahlstellen auf dem Kopf dauerhaft loszuwerden, hilft nur eine Haarverpflanzung. Das Team von Bio Hair Clinic rund um Dr. Ibrahim ist auf Eigenhaarverpflanzungen spezialisiert und hat bereits über 3000 solcher Eingriffe erfolgreich durchgeführt.
Bei der Haarimplantation werden zunächst einzelne follikuläre Einheiten aus einem Spenderbereich entnommen. Anschließend werden diese Einheiten, die als Grafts bezeichnet werden, in einem Labor speziell aufbereitet und auf die Verpflanzung vorbereitet. Die präzise Verpflanzung der Follikeleinheiten ermöglicht, dass später ein sehr natürliches und ästhetisches Endergebnis entsteht. Bio Hair Clinic bietet Ihnen stets die neusten Methoden und Techniken im Bereich der Haarverpflanzung.
Eine Haartransplantation lässt neues Haarwachstum entstehen
Enzymhemmer gegen den Haarausfall, wie zum Beispiel Finasterid oder Propecia sind weit verbreitet und sehr beliebt. Die Medikamente blockieren die Umwandlung des männlichen Geschlechtshormons Testosteron in seine aktive Form Dihydrotestosteron. Eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen Dihydrotestosteron ist die Ursache für den so genannten erblich bedingten Haarverlust (androgenetische Alopezie).
Diese Form ist die häufigste Ursache für Haarausfall, so dass viele Betroffene große Hoffnungen auf diese Medikamente setzen. Allerdings können die Präparate schwere Nebenwirkungen verursachen und sind darüber hinaus nur während ihrer Einnahme wirksam. Aus diesem Grund ist die FUE Haartransplantation die einzige wirklich dauerhafte Lösung, um kahle Stellen für immer loszuwerden.
Dr. Ibrahim von der Bio Hair Clinic ist seit vielen Jahren auf Haartransplantationen spezialisiert und konnte bereits tausende Patienten glücklich machen. Bereits rund ein Jahr nach dem Eingriff können Sie sich über eine gesunde und volle Haarpracht freuen. Die neuen Methoden und Verfahren garantieren, dass das Ergebnis der Eigenhaarverpflanzung sehr natürlich und ästhetisch wirkt. Für Außenstehende ist später nicht sichtbar, dass Sie sich einer Haarimplantation unterzogen haben.