Miniaturisierung der Haare: Wenn die Haare immer dünner werden
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Bei den wenigsten Betroffenen fällt das Haar gleichmäßig aus und hinterlässt unmittelbar eine Glatze. Viel häufiger kommt es zu einer so genannten Miniaturisierung der Haare. Was das ist und wie Sie den Verlauf aufhalten können, erfahren Sie ebenso wie die Ursachen in diesem Artikel.

Volles Haar ist ein wichtiges Merkmal der Jugend und Dynamik. Haarschwund, auch wenn er schleichend eintritt und mit einer Fusselbildung auf Ihrem Kopf beginnt, wird immer mit der Alterung in den Kontext gestellt und wirkt sich negativ auf Ihr ästhetisches Selbstempfinden aus. Es gibt Abhilfe und Sie sollten wissen, dass Ihre frühzeitige Handlung die beste Prävention gegen Kahlköpfigkeit ist.

Woran kann man die Miniaturisierung der Haare erkennen?

Wenn Ihr Haar augenscheinlich nicht länger als wenige Zentimeter wird und dünn aus der Kopfhaut wächst, ist von einer Miniaturisierung die Rede. Der Haarwuchs ist schwer frisierbar, erinnert eher an Körper- als an Kopfhaar und beginnt sich in einigen Fällen sogar zu kräuseln.

Sie können davon betroffene Haare erkennen, in dem Sie Ihre Kopfhaut in Augenschein nehmen und den Haarwuchs an den Stellen prüfen, wo er besonders dünn und spärlich wirkt. Die Problematik tritt selten bis gar nicht in diffuser Ausprägung auf. Vielmehr sind einzelne Areale, vorwiegend die Tonsur, die Geheimratsecken und der stirnseitige Haaransatz betroffen.

Der Verlauf ist schleichend, die Lebenszyklen der Haare verkürzen sich spürbar und irgendwann wachsen auf den betroffenen Kopfhautstellen gar keine Haare mehr nach. Fällt Ihnen ein sehr dünner und kurzer Haarwuchs mit arealweiser Ausprägung auf, sollten Sie den Ernst der Lage erkennen. Denn in diesem Fall handelt es sich um eine Miniaturisierung der Haare, welche die Vorstufe zur Kahlköpfigkeit in den betroffenen Bereichen ist.

Ursachen für spärlichen Haarwuchs

Die Hauptursache basiert auf erblichen Veranlagung. Die androgenetische Alopezie ist eine Form des Haarschwunds, die durch eine Überempfindlichkeit Ihrer Haarfollikel auf DHT reagiert. DHT wird aus Testosteron gebildet und wirkt sich auf die Wachstumsphasen Ihrer Haare aus.

Zuerst werden die Follikel gereizt, wodurch sie langsamer wachsen und keine ausreichende Energie für einen dichten Haarwuchs haben. Perspektivisch fallen die Haare mitsamt der Wurzeln aus und aus miniaturisierten Haaren werden kahle Stellen auf der Kopfhaut.

Der genetische Aspekt mit hormoneller Übersensibilität ist nur eine Ursache. Sie sollten wissen, dass eine Miniaturisierung der Haare durch Stress ebenfalls eintreten kann. Prüfen Sie Ihre Lebensumstände und lösen Sie sich von den Dingen, die Ihnen Stress bereiten und Ihr Haar absterben lassen.

Nicht nur Männer, sondern auch Frauen können von dieser Form der Haarproblematik betroffen sein. In den Wechseljahren oder durch Hormonschwankungen nimmt der Anteil an Östrogen ab, so dass das Testosteron die Oberhand gewinnt. Ist das der Fall, beginnt der Haarschwund am Scheitelansatz und äußert sich durch eine stärker werdende Schwächung und Rückbildung der Haare.

Symptome für schwachen und kurzen Haarwuchs

Die Symptomatik ist einfach erkennbar und offensichtlich. Gesundes, alle Lebenszyklen natürlich durchlaufendes Haar erreicht eine griffige Dichte und die gewünschte Länge. Es ist glatt auf der Oberfläche, fühlt sich gesund an und lässt keine Kopfhaut durchschimmern.

Sie können miniaturisierte Haare erkennen, lange bevor das Problem der Kahlköpfigkeit im Raum steht. Denn die kleinen, nur eine Länge von einem bis wenigen Zentimeter erreichenden Haare stehen von der Kopfhaut ab und erzeugen ein fusselartiges und unfrisiertes Gesamtbild.

Die Härchen sind hauchdünn, kräuseln sich und können schon augenscheinlich als kraftlos erkannt werden. Nehmen Sie die Symptome ernst und forschen nach der Ursache, die bei Ihnen zu einer Schwächung der Haarfollikel und zur Veränderung der Haarwuchszyklen führt. Je früher Sie handeln und behandeln, umso höher sind die Chancen für eine Vermeidung des vollständigen Haarverlusts.

Gibt es Präventionen gegen die Miniaturisierung?

Eine Menge an Gemüse auf einem schwarzen Untergrund

Gegen die Hormone und genetische Veranlagungen ist kein Kraut gewachsen. Dennoch haben Sie die Möglichkeit, einer überbordenden Miniaturisierung vorzubeugen. Das richtige Essen gegen Haarausfall ist hierbei ein guter Lösungsansatz.

Gesunde Ernährung, haarwuchsfördernde pflanzliche Essenzen und eine gute Durchblutung der Kopfhaut steigern den Haarwuchs und wirken sich ganz automatisch positiv auf die Haarstruktur aus. Nachdem Sie miniaturisierte Haare erkennen und den weiteren Verlauf erahnen können, sollten Sie sich einer Diagnostik unterziehen und den Grund für das Problem herausfinden lassen.

Auch wenn Sie die androgenetische Alopezie nicht aufhalten können, besteht die Möglichkeit, den Verlauf zu verlangsamen und in der Zwischenzeit über eine langfristig erfolgreiche Behandlung nachzudenken.

Haartransplantationen im Visier: Kahlköpfigkeit mit Sicherheit vermeiden

Medikamente und Haarwuchsmittel sind wirkungslos. Auf Dauer hilft nur eine FUE Haartransplantation gegen die Glatze. Lassen Sie sich in einer Haarklinik beraten und suchen die Experten auf, so lange die Miniaturisierung der Haare nicht den gesamten Kopf betrifft.

Um eine Eigenhaarverpflanzung vornehmen zu lassen, brauchen Sie ausreichend gesunde und kräftige Haarfollikel im Spenderbereich. Der Eingriff ist minimalinvasiv und schmerzfrei, wird unter lokaler Anästhesie vorgenommen und überzeugt durch eine Ergebnissicherheit von bis zu 95 Prozent.

Die Haartransplantation kommt nicht nur bei sichtbar kahlen Stellen in Frage. Auch wenn Sie dünner werdenden Haarwuchs verdichten und aus diesem Grund Eigenhaar implantieren lassen möchten, bietet sich ein Besuch in der Haarklinik an.

Im ersten Beratungsgespräch erfahren Sie alles zu Ihren Chancen, zu den Risiken und zu eventuell möglichen Alternativ-Therapien.

Fazit | Miniaturisierte Haare erkennen und frühzeitig handeln – Ihr Schutz vor einer Glatze!

Achten Sie auf die Zeichen und erkennen die Symptome für eine Miniaturisierung der Haare frühzeitig. Wenn die Kopfhaut stellenweise durchscheint, kleine Haarfusseln in die Höhe stehen und das generelle Volumen des Haarwuchses abnimmt, können Sie von diesem Haarproblem ausgehen.

Mit koffeinhaltigen Shampoos und einer haarwuchsfördernden Ernährung lässt sich die Kahlköpfigkeit verzögern. Doch ein genereller Stopp und die Hoffnung auf neuen Haarwuchs sind ausgeschlossen. Die androgenetische Alopezie oder eine Schwächung der Haarfollikel durch Stress “geben sich frühzeitig zu erkennen”.

Ein Dermatologe kann Ihnen auf Basis einer Haaranalyse und einer Blutuntersuchung genau sagen, welche Maßnahmen jetzt nötig sind und ob der Problematik eine behandlungsbedürftige Erkrankung zugrunde liegt.

In der Haarklinik kümmert sich das versierte Behandlungsteam darum, dass kräftige Follikel im Spenderbereich entnommen und im Empfängerbereich verpflanzt werden.

Nun üben Sie sich drei bis sechs Monate in Geduld, bis der Haarwuchs wieder dicht und im normalen Zyklus eintritt. Miniaturisierte Haare müssen nicht zur Kahlköpfigkeit führen. Mit 95 Prozent Erfolgsquote beugt die Verpflanzung von Eigenhaar in einer renommierten Haarklinik des voranschreitenden Haarschwundes vor

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