Haartransplantation: Pickel nach dem Eingriff ein Warnsignal?

Viele Patienten berichten von Pusteln auf der Kopfhaut nach einer Haarverpflanzung, was viele Interessierte abschreckt oder nervös macht. Dabei sind nach einer Haartransplantation Pickel ganz normal. Wir zeigen Ihnen, warum diese entstehen, wie lange Sie mit den Pusteln rechnen müssen und wie Sie richtig mit der Situation umgehen.

Warum nach einer Haarverpflanzung Pickel an der Tagesordnung sind

Nach der Haarverpflanzung wirkt das Haarbild in der Regel sehr voll und dicht. Aufgrund der schlechteren Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Haare bei der OP und aufgrund des damit einhergehenden Stresses für die Kopfhaut wird sich dieses Bild allerdings nach einiger Zeit ändern. Die Haare fallen aus und es verbleiben oftmals nur noch 10 Prozent des eigentlichen Haarbilds. Das ist kein Problem, sondern vollkommen normal. Sie werden begeistert sein, wenn sich nun nach und nach die neuen Haare durch die Kopfhaut schieben und Sie auf ihre volle Haarpracht blicken können.

Weniger begeistert ist allerdings die Kopfhaut, da sich an Stellen nun Haare aus der Haut schieben, wo eigentlich keine mehr waren. Die Kopfhaut reagiert auf diese Reizung häufig mit Pusteln. Diese werden durch eine stark fettende Haut noch zusätzlich begünstigt, wobei jedoch kein Hauttyp gegen die Eiterbläschen „geschützt“ ist.

Nach der Haartransplantation sind Pickel also absolut normal und kein Grund zur Sorge. Es entstehen sowohl kleine als auch große und eitrige Bläschen, welche von vielen Menschen als störend wahrgenommen werden.

So reagiert die Kopfhaut nach der Haartransplantation

Die Kopfhaut ist nach der Eigenhaarverpflanzung zunächst einmal irritiert und gereizt. Schieben sich nun die ersten Haare wieder durch die Oberfläche der Kopfhaut, werden diese von der Haut als Störenfriede wahrgenommen. Da an diesen Stellen keine Haare mehr wuchsen, geht die Kopfhaut davon aus, dass es sich um eine Reizung handelt und reagiert entsprechend.

Es entstehen winzig kleine Entzündungen, welche sich als Pickel auf der Kopfhaut nach einer Haartransplantation manifestieren. Positiv könnte man durchaus sagen, dass nach der Haarverpflanzung die Pickel sogar ein gutes Zeichen sind, da diese anzeigen, dass die Haare wieder mit dem Wachstum beginnen.

In diesen Bereichen tauchen Pusteln nach der Haarverpflanzung häufig auf

Wenn nach der Haarimplantation Pickel auftreten, dann sehr häufig im Bereich der frisch transplantierten Haare und im Stirnbereich. Doch nicht bei jedem Menschen beschränken sich jene auf diese Bereiche. So kommt es durchaus häufig vor, dass auch im Spenderbereich vermehrt Eiterbläschen auftreten und das Hautbild stören. Das ist durchaus nachvollziehbar, da auch in diesem Bereich die Kopfhaut nach der Operation gereizt ist und dementsprechend auf den Eingriff reagiert. Sie müssen sich allerdings keine Sorgen machen, wenn nach der Haarverpflanzung Pickel auf der Kopfhaut entstehen. Das ist normal und es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen effektiv zu begegnen.

Was tun gegen Pickel auf der Kopfhaut nach der Haartransplantation

Natürlich sind die auftauchenden Pickel auf der Kopfhaut nach einer Haartransplantation störend und nervig. Sie sind allerdings auch vollkommen normal und nicht mehr als ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg zur perfekten Haarpracht. Wenn Sie Fragen zu der Pickelbildung haben oder wissen möchten, wie Sie richtig mit diesen umgehen sollen, wenden Sie sich an die behandelnde Klinik. Die Experten der Bio Hair Clinic in Istanbul beraten beispielsweise ihre Patienten umfassend über die möglichen Eiterbläschen und sagen genau, wie Sie mit diesen effektiv umgehen sollen. Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten für Sie einmal zusammengefasst.

Pickel ausdrücken? Bitte verzichten Sie darauf

Selbstverständlich wissen wir, dass viele Menschen dazu neigen, solche eitrigen Leidensgenossen schnell und schmerzlos auszudrücken. Wir raten allerdings von diesem Vorgehen ab. Zum einen gefährden Sie durch das Ausdrücken die gerade frisch implantierten Haare. Schließlich müssen Sie Druck ausüben, um einen Pickel vollständig auszudrücken. Auf der anderen Seite sind unsere Finger durchaus nur selten wirklich sauber. Drücken Sie nun die Pusteln aus, können Keime, Schmutz und Dreck in die offenen Wunden gelangen und sich dort noch stärker entzünden. Auch dies kann das Anwachsen der neuen Haare gefährden.

Nach der Haartransplantation sind Pickel normal und gefährden den Heilungsprozess nicht. Das Ausdrücken hingegen kann durchaus zu einer echten Gefahr für Ihre Haare werden. Verzichten Sie aus diesem Grund auf jeden Fall darauf und geben Sie der Versuchung nicht nach.

Salbe & Co. können Abhilfe schaffen

Wenn nach der Haarverpflanzung die Pickel auf der Kopfhaut überhand nehmen und somit mehr als nur störend werden, können Sie durchaus aktiv werden. So verschreiben Ihnen die zuständigen Ärzte in diesen Fällen Antibiotika-Tabletten, welche bei großflächigem Befall Abhilfe schaffen können.

Auch eine passende Creme gegen die Pickel auf der Kopfhaut nach einer Haartransplantation kann angewendet werden. Vermeiden Sie übliche Hilfsmittel aus Drogeriemärkten, da diese häufig ätzend wirken und somit die Kopfhaut zusätzlich angreifen können. Mittel gegen die Pusteln am Kopf sollten immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Das können Sie aktiv tun

Bei besonders großen und stark eitrigen Pusteln können Sie auch selbst aktiv werden. Nutzen Sie eine sterile Nadel, um diese ganz vorsichtig anzupieksen. So nehmen Sie den Druck heraus und der Eiter kann abfließen. Diesen können Sie mit einem sterilen Tuch ganz vorsichtig abtupfen. Dieser Vorgang eignet sich allerdings nur bei sehr stark eitrigen Pusteln, welche durchaus auch Schmerzen verursachen können. Kann der Druck entweichen, nimmt der Schmerz in der Regel sofort ab.

Ebenso wichtig ist die Unterstützung der körpereigenen Regeneration. Hierzu können Sie selbst eine Menge beitragen. Trinken Sie ausreichend viel Wasser, um das Hautbild zu verbessern und somit auch die Zahl der Eiterbläschen zu minimieren. Gute Haarkliniken wie die Bio Hair Clinic raten ihren Patienten beispielsweise in den Tagen nach der Eigenhaarverpflanzung rund drei Liter Wasser pro Tag zu trinken. Durch diese Menge kann der Flüssigkeitshaushalt des Körpers optimal ausgeglichen werden und die Haut kann sich schneller erholen.

Keine Panik bekommen

Wenn nach der Haartransplantation Pickel auftreten, ist das vollkommen normal. Denken Sie daran, dass praktisch jeder Patient nach einem solchen Eingriff mit diesen Umständen leben muss. Arrangieren Sie sich mit den Umständen, sofern das möglich ist und erkennen Sie diese als das, was sie sind: Ein gutes Zeichen dafür, dass sich langsam die Haare neu ausbilden und Sie in Zukunft wieder auf eine volle Haarpracht blicken können.

Fazit: Nach der Haartransplantation sind Pickel vollkommen normal

Pickel auf der Kopfhaut nach einer Haartransplantation sind also durchaus an der Tagesordnung. Dennoch können Sie durch eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und eine ausreichend große Ruhephase nach dem Eingriff die Zahl und die Intensität der Pusteln durchaus reduzieren. Verzichten Sie in jedem Fall auf das manuelle Ausdrücken, sondern wenden Sie sich bei einer sehr starken Pickelbildung an Ihren behandelnden Arzt. Dieser kann im Notfall mit einer Antibiotika-Therapie Abhilfe schaffen und die Anzahl somit deutlich reduzieren.

Dennoch sind die Eiterbläschen eigentlich ein gutes Zeichen, da Pickel auf der Kopfhaut nach der Haartransplantation anzeigen, dass sich die neuen Haare langsam durch die Kopfhaut schieben. Sie können somit anhand dieser durchaus erkennen, dass der Eingriff erfolgreich war und Sie sich bald auf eine neue und kräftige Haarpracht freuen dürfen. Aus diesem Grund sind nach der Haartransplantation Pickel vollkommen normal und für die meisten Patienten sogar ein kleiner Grund zur Freude.

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