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Mann fasst sich ins Haar und sieht sich dabei im Spiegel an.

So lange dauert der Haarausfall: Der Kampf um jedes einzelne Haar

Wieder sind das Waschbecken oder der Kamm voller Haare und Sie fragen sich: Wie lange dauert der Haarausfall?

Zahlreiche Personen sind von zunehmendem Haarverlust betroffen. Da dies eine hohe Belastung darstellt, stellen sich viele Betroffene die Frage:

Hier erfahren Sie die weshalb Haarverlust entsteht, wie lange dieser anhält und welche Möglichkeiten es gibt, um endlich wieder volles Haar zu bekommen.

Ein kurzes Inhaltsverzeichnis für diesen Artikel


Wie lange dauert Haarausfall und was hilft dagegen?
Warum entsteht Haarverlust?
Was kann ich dagegen tun?
Wie lange dauert Haarausfall – allgemeine Aussage nicht möglich
Fazit: Dauer des Haarschwunds hängt mit der Ursache zusammen

Wie lange dauert Haarausfall und was hilft dagegen?

Leider ist Haarverlust häufig keine vorübergehende Phase, die nach einiger Zeit von selbst wieder verschwindet. Denn dem Haarschwund können zahlreiche verschiedene Ursachen zugrunde liegen.

Daher muss immer zunächst der Grund für den Verlust der Haare gefunden werden, um das Problem behandeln zu können. In extremen Fällen können die Haare vollständig ausfallen, sodass gar keine Kopfhaare mehr vorhanden sind.

Sollten Sie feststellen, dass bei Ihnen über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen, sollten Sie unbedingt einen Experten aufsuchen, um den Auslöser herauszufinden.

Erst, wenn Sie wissen, weshalb bei Ihnen Haarschwund auftritt, kann Ihnen auch die Frage “Wie lange dauert der Haarausfall?” beantwortet werden.

Warum entsteht Haarverlust?

Der Besuch bei einem Haarexperten kann Ihnen Aufschluss darüber geben, wodurch Ihr Verlust der Haare ausgelöst wird. Eine mögliche Ursache ist der erblich bedingte Haarschwund, der als androgenetische Alopezie bezeichnet wird.

Hier besteht eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen Dihydrotestosteron. Dihydrotestosteron ist die aktive Form des männlichen Sexualhormons Testosteron.

Die Überempfindlichkeit sorgt dafür, dass die Haarfollikel mit der Zeit verkümmern und auch die Haarwurzel in Mitleidenschaft gezogen wird. Dies führt so weit, dass die Wurzel vollständig abstirbt.

Aber auch verschiedene Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten kann zum Schwund der Haare führen. Haarverlust, der durch diese Ursachen ausgelöst wird, äußert sich in diffuser Form – die Haare werden gleichmäßig am gesamten Kopf lichter.

Weitere Gründe für diffusen Haarschwund sind Stress, eine hohe psychische Belastung oder ein Mangelzustand.

Kreisrunder Haarverlust, bei dem einzelne Kahlstellen entstehen, wird vermutlich durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst, bei welcher die Antikörper des Immunsystems fälschlicherweise auch die gesunden Haarzellen angreifen.

Ein unausgeglichener Hormonhaushalt kann ebenfalls dazu führen, dass Sie Haare verlieren. Mechanischer Haarausfall lässt sich auf eine Überbeanspruchung der Haarwurzeln beispielsweise durch strenge Frisuren, ständiges Föhnen oder Färben zurückführen.

Was kann ich dagegen tun?

  • Haartransplantation
  • Haarpigmentierung
  • PRP-Behandlung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Haarausfall zu behandeln. Hierbei ist immer die Ursache, die zugrunde liegt, entscheidend. Je nach Art des Haarschwunds, kann zum Beispiel eine Haartransplantation, eine Haarpigmentierung oder eine PRP-Behandlung sinnvoll sein.

Die Haartransplantation

Eine Eigenhaarverpflanzung ist die einzige wirklich dauerhafte Lösung, wenn es um Kahlstellen geht. Denn bei diesem operativen Eingriff werden noch intakte Haarfollikel aus einem Spenderbereich an Ihrem Hinterkopf entnommen.

Nach einer speziellen Aufbereitung im Labor, werden die Follikel in den Bereich eingepflanzt, der von Haarverlust betroffen ist. Mit neuesten Methoden lassen sich hierbei sehr ästhetische und natürliche Ergebnisse erzielen.

Bereits ein Jahr nach der Implantation ist das endgültige Ergebnis für Sie sichtbar, welches Ihr Leben lang hält. Eine Eigenhaartransplantation ist immer dann optimal für Sie geeignet, wenn der Haarschwund irreversibel ist.
Vergleichsbild eines Mannes mit Glatze und der Auswirkung einer Haarpigmentierung. Links ohne Behandlung, rechts mit Behandlung.

Die Haarpigmentierung

Bei einer Haarpigmentierung werden winzige Farbpigmente in die oberste Schicht Ihrer Kopfhaut eingebracht. Die Farbe der Pigmente wird Ihrer Kopfhaut und Ihrer natürlichen Haarfarbe angepasst.

Im Gesamten erscheinen die einzelnen Pigmente dann wie echte Haarstoppel. Mit dieser kosmetischen Behandlung lassen sich kahle und lichte Stellen im Scheitelbereich oder an anderen Arealen auf der Kopfhaut optisch auffüllen und somit kaschieren.

Ebenso ist es möglich, die gesamte Kopfhaut zu pigmentieren, um so den Eindruck eines gerade frisch rasierten Kopfes zu erzeugen. Da die Farbpartikel mit der Zeit vom Körper abgebaut werden, muss die Behandlung nach einigen Jahren aufgefrischt werden.

Diese Möglichkeit ist insbesondere dann für Sie geeignet, wenn Sie eher dunkles Haar haben, da dann der Kontrast zwischen Kopfhaut und Farbpigmenten besonders hoch ist. In diesem Fall sind sehr natürlich wirkende Ergebnisse möglich.

Die PRP-Behandlung

Die PRP-Behandlung ist eine Eigenbluttherapie. Zunächst wird Ihnen eine geringe Menge Blut abgenommen, welches anschließend im Labor zentrifugiert wird. Bei diesem Vorgang trennen sich Plasma und rote Blutkörperchen voneinander.

Hierdurch wird ein Plasma gewonnen, das eine erhöhte Konzentration von Blutplättchen aufweist. Gleichzeitig werden verschiedene Wachstumsfaktoren freigesetzt. Die Therapie kann das Haarwachstum anregen und die Durchblutung fördern.

Dies wirkt sich positiv auf das Wachstum Ihrer Haare aus, da die Zellen zur Produktion von neuem Haar angeregt werden. Die Behandlung ist nahezu frei von Risiken und Nebenwirkungen, da lediglich körpereigene Substanzen zum Einsatz kommen.

Wie lange dauert Haarausfall – allgemeine Aussage nicht möglich

Hierbei kommt es maßgeblich auf die Ursache des Schwundes an. Wenn Sie von androgenetischer Alopezie betroffen sind, handelt es sich um einen irreversiblen Haarverlust, der immer weiter fortschreitet und sich nicht aufhalten lässt.

Es handelt sich demnach um ein langfristiges Problem, das zu einer vollständigen Glatzenbildung führen kann.

Liegt eine andere Ursache zugrunde wie beispielsweise eine Krankheit, Stress, Medikamente oder ein unausgeglichener Hormonhaushalt, muss zunächst die entsprechende Ursache an der Wurzel bekämpft werden.

In den meisten Fällen regeneriert sich der Haarverlust dann nach einiger Zeit wieder ganz von selbst und gesunde Haare wachsen nach. Die Voraussetzung hierfür ist immer, dass die Haarwurzeln noch intakt und nicht vollständig abgestorben sind.

Die Frage, wie lange dauert Haarausfall an, lässt sich demnach nicht pauschal beantworten.

Fazit: Dauer des Haarschwunds hängt mit der Ursache zusammen

Sobald Sie Haarschwund feststellen, ist es wichtig, dass Sie umgehend einen Experten aufsuchen. Denn von alleine erledigt sich das haarige Problem nur in den seltensten Fällen.

Ein Haarspezialist kann Sie darüber aufklären, wodurch Ihr Haarausfall ausgelöst wird. Ist die Ursache gefunden, kann auch eine Prognose darüber gegeben werden, wie lange der Haarverlust andauert.

In den meisten Fällen wachsen die Haare wieder gesund und kräftig nach, sobald die Ursache für den Schwund der Haare behandelt wurde. Bei erblich bedingtem Haarausfall bleibt das Problem allerdings dauerhaft bestehen, da die Haarwurzeln vollständig absterben.

Eine Eigenhaartransplantation oder eine Haarpigmentierung sind dann optimale Lösungen, um dennoch wieder volles Haar zu erlangen.